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Inside


Vom Handelsmagazin zur No.1 im europaweiten Online-Großhandel


18.09.2015
Nach 69 Jahren und 3.150 Aufgaben halten Sie nun das letzte gedruckte Heft desZentralmarkts bzw. zentrada.magazins in den Händen. Die Zukunft gehört auch im Zwischenhandel dem Internet und hierfür bietet zentrada heute für Anbieter wie Einkäufer die beste Lösung. Auch Nachrichten und Fachinformation lassen sich per Onlineportal und Newsletter heute besser und aktueller transportieren.


„Wir sind stolz auf unsere Zeitschriften-Historie und damit auf eine einzigartige Konstellation, aus der sich in den letzten Jahren mit zentrada die führende europäische Großhandelsplattform im Internet entwickelt hat“, so zentrada-Chef Ingo Schloo. „Wir sind einer der wenigen Verlage, denen es gelungen ist, ihr Kerngeschäft erfolgreich ins Internet zur transportieren und dort noch international auszubauen.“
Mit zentrada betreibt der Verlag heute die europaweit führenden Großhandelsmarktplätze. „Anbieter können Ihre Waren heute breiter und europaweit präsentieren, Einkäufer haben eine riesige aktuelle Auswahl, können effizient Preise vergleichen und einfach, sicher online bestellen.“ Das Internet bietet deutlich mehr Möglichkeiten, als es im Print jemals möglich war. Die Vorteile des Internets für den Geschäftserfolg unserer Kunden machen den Abschied vom gedruckten Medium unumgänglich. “Aus diesem Grund investiert der Verlag seit fast 20 Jahren in die Entwicklung und Vermarktung seiner digitalen Handelsplattform.
Wöchentliches Handelsmagazin
Seit 1946 hat der Zentralmarkt als wöchentliches Handelsmagazin mit bis zu 500 Anzeigen und über 30.000 Exemplaren den freien Großhandel von Konsumgütern im deutschsprachigen Raum, lange Zeit als Marktführer, geprägt (siehe Kasten „Wie alles begann“). Mit in der Spitze 20.000 Abonnenten und über 5 Millionen Mark Umsatz war der Zentralmarkt lange einer der stärksten Fachzeitschriften im Lande.
Die wirtschaftliche Kraft ermöglichte auch die frühen und nachhaltigen Investitionen in die Onlinewelt, welche heute in Nutzerzahlen und Verbreitung eine neue Dimension bereit stellt.
Die zentrada Großhandelsmarktplätze in den acht führenden europäischen Märkten sind legitime Nachfolger – und in vielerlei Hinsicht die bessere Alternative zu dem was sich Jahrzehnte bewährte:
Fünf Millionen Besucher und 1,5 Millionen Logins von über 400.000 gewerblichen Händlern im Jahr sind im Großhandel von Konsumgütern eine Reichweite, die selbst in der europäischen Verbreitung Beachtung findet.
Und Anbietern wie Einkäufern wird viel geboten:
- Immer aktuell, 365 Tage, 24 Stunden geöffnet bietet zentrada besser als jeder Messe oder Zeitschrift seinen Einkäufern an jedem Ort der Welt Zugriff auf das Angebot von über 1.000 Händlern. Und wenn jemand ordern möchte, dann reichen ein paar Knopfdrücke.
- Wo sonst erreichen leistungsfähige Anbieter vom Schrebtisch aus potenzielle Kunden in ganz Europa. Lieferanten profitieren vom Komplettvertrieb der Vermarktung, inclusive Zahlungsabwicklung und europaweitem Kundenservice. Werbekunden erreichen mit deutlich geringerem Werbebudget über zentrada 10 bis 30 mal mehr Sichtkontakte (Views) als es mit der Printwerbung im Magazin jemals möglich war.
- Das Internet verbindet den „Point of Interest mit dem „Point of Sale“. Gerade in der geschlossenen Handelswelt des Großhandels schafft eine Plattform wie zentrada hierfür die größtmögliche Effizienz für alle Handelspartner.
Viele Anbieter aus den Zeiten des Zentralmarkts und Magazin sind heute erfolgreich auf zentrada europaweit aktiv. Und viele neue Anbieter aus über 15 Ländern sind hinzugekommen.


Die Vision einer europaweiten Großhandelsplattform ist Realität
Kein Wunder also, dass zentrada eigentlich „fast“ von Beginn an, eine Erfolgsgeschichte ist. 1995 noch in einer ersten Version gescheitert, gelang zentrada im Oktober 2002 in der dritten Version basierend auf einer selbst entwickelten Softwareplattform der Durchbruch als Großhandelsplattform.
Anfangs eher als Online-Messe gestartet, in 2005 europaweit expandiert, sieht sich zentrada seit 2011 als echte Handelsplattform zur Geschäftsabwicklung. Mit TradeSafe steht zentrada auch international für erfolgreiche Geschäfte, zufriedene Kunden und eine Handelsdynamik. Diese Geschäftsentwicklung könnten kleine und mittelständische Anbieter wie Einkäufer ohne die Struktur und Sicherheit eines länderübergreifenden Handelssystems nie erreichen.
Heute bietet zentrada mit echten Online-Marktplätzen und Servicebüros in acht europäischen Ländern und über 300.000 lieferbaren Angeboten aus allen Sortimentsbereichen des Konsumgüterhandels einen echten europäischen Binnenmarkt für Großhandelsgeschäfte von kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen. Immer mehr namhafte Hersteller und Importeure nutzen das Online-Einkäufernetzwerk zum europaweiten Vertrieb ihrer Waren an den Einzelhandel. Gewerbliche Einkäufer profitieren von der einfachen Angebotsrecherche, den einzigartigen Preisvergleichsmöglichkeiten und der sicheren Geschäftsabwicklung die ihnen das zentrada.network mit seinen Marktplätzen und der TradeSafe-Bestellabwicklung bietet.

Onlineerfolg fußt auf langjähriger Marktkenntnis
Bereits seit den 50er Jahren wurde im Schimmel Verlag das Handelsmagazin Zentralmarkt herausgegeben. Dieses informierte den Handel über neue Produkte und Angebote. „Uns war schon frühzeitig klar, dass die Internettechnologie die logische Weiterentwicklung für unsere Zeitschrift Zentralmarkt bieten würde. Deshalb haben wir bereits in den 90er Jahren die erste Online-Angebotsdatenbank zum Zentralmarkt entwickelt“, so Schloo. Für die Medienbranche war diese Applikation sehr innovativ. Allerdings waren weder der Handel noch die Internettechnologie damals reif für einen funktionierenden Onlinehandel. Das Angebot fand zwar schnell Resonanz bei den führenden Anzeigenkunden, konnte aber noch nicht die Messe an Händlern begeistern.
Anfang 2000 wurden dann Versuche auf Basis einer gekauften Marktplatzsoftware gestartet, welche die besonderen Bedürfnisse des Großhandels und die Entwicklungsanforderungen aber nie abdecken konnte. Also investierte der Schimmel Verlag in ein eigenes Softwareentwicklungsteam und baute eine technologische Plattform auf, die dann im Oktober 2002 unter dem Namen zentrada online gegangen ist.
zentrada – Messe zu jeder Zeit an jedem Ort
Das Konzept nahm starke Anleihen bei den Funktionsweisen der klassischen Handelsmesse, da die meisten Händler damals dort ihre Beschaffung tätigten. So entwickelte sich eine Marktplatz-Lösung, die ganz auf die Bedürfnisse eines Großhandelsmarktplatzes abgestellt war. Im ersten Schritt wurden primär Kontakte zwischen den Herstellern, Großhändlern und Einkäufern vermittelt. Die Händler konnten also über die Plattform noch nicht direkt bestellen. Die Kaufabschlüsse wurden dann per Telefon, im persönlichen Besuch oder eMail getätigt. „Damals kannten weder Anbieter wie Händler den direkten Geschäftsabschluss über das Internet. Das Internet diente ja auch im privaten noch eher der Informationsbeschaffung und im geschäftlichen wollte jeder lieber persönlich verhandeln als Geschäfte schnell und effektiv abzuwickeln.“, so zentrada Geschäftsführer und Mitbegründer Ingo Schloo. Doch schon damals waren die einzigartigen Vorteile eines Marktplatzes gegeben: Die Händler konnten auf der Plattform anbieterübergreifend nach Produkten recherchieren und die Preise vergleichen. Und mit der intensiven Besucherwerbung über Suchmaschinen wie Google und Yahoo , registrierten sich schnell immer mehr Einzelhändler und Online-Händler als zentrada-Mitglieder.
So wuchs zentrada Jahr für Jahr kontinuierlich, profitabel und eigenfinanziert.

2005: zentrada goes Europe
Die Vision war schnell klar und hatte das Potenzial einen weiteren einzigartigen Nutzwert für den Großhandel im Internet zu schaffen. Nach der sehr erfolgreichen Entwicklung in Deutschland startete die Ausdehnung auf die großen Kernmärkte in Europa.
Von Beginn an war klar, dass Länderportale nur in der Landessprache und einem Länderteam vor Ort erfolgreich entwickelt und betrieben werden können. „Unsere Mitglieder und Anbieter erwarten auch im Internet den Service und die Kompetenz vor Ort – gerade auch dann wenn es um europaweite Geschäfte geht“, erklärt Schloo.
Mit dem Start der zentrada-Marktplätze in Frankreich, Polen, England und den Niederlanden vervielfachte zentrada sein Marktpotenzial aber auch seine Organisationsstruktur innerhalb eines Jahres. Importware kommt containerweise in Europa an und konnte nun erstmals über eine Plattform europaweit über das Internet angeboten werden. Mittlerweile sind weitere Marktplätze in Italien, Ungarn und Spanien hinzugekommen und zentrada.eu bietet die Ergänzung für die restlichen Länder in Europa. „Mit Orderplattformen, Büros und Teams in acht europäischen Ländern verfolgen wir ganz klar die Vision eines europäischen Online-Binnenmarktes für den Großhandelseinkauf und -absatz“, so Ingo Schloo. Die Einkäufer sollen von der Angebotsvielfalt und den Preisvorteilen des großen Marktes profitieren und die Anbieter vom Absatzpotenzial, welches sich über das Internet und ein europäisches Handelsnetzwerk schnell und einfach erschließen lässt.

20010: Erste direkte Kaufabschlüsse über zentrada

Zwei Jahre später war es dann soweit: Der direkte Kaufabschluss im Internet wurde auch für den Großhandel Realität. „Das Kaufverhalten hatte sich mittlerweile verändert. So gut wie jeder Händler hatte als Privatperson bereits im Internet eingekauft. Dementsprechend war er es gewohnt, ein Produkt, das er gefunden hatte, auch direkt im Internet zu kaufen. Direkte Kontaktaufnahme via E-Mail oder Telefon erschien einer neuen Art von Händlern zunehmend umständlich und ungewohnt.“
Trotz der vorhandenen Parallelen funktioniert der Großhandels-Internetvertrieb anders als im Endkundengeschäft. Kleine und größere Mengen werden geordert. Mengen, die möglichweise erst später geliefert werden können. Frachtkosten entstehen und sind abhängig vom Bestellumfang und gegebenenfalls länderübergreifenden Versand nicht einfach per Knopfdruck zu ermitteln. In der europaweiten Geschäftsabwicklung spielt die Umsatzsteuerbehandlung jeder Bestellung eine wichtige Rolle. Und natürlich müssen Hersteller und Großhändler ihren Internetshop und die dortigen Preise vor dem Zugriff der Endkunden schützen. zentrada entwickelte hierfür eine einzigartige Onlineshoplösung für den Großhandel, die als eigenständiger Shop funktioniert, die aber auch direkt in die zentrada-Marktplätze eingebunden ist. Dies war der erste Schritt in die echte Kaufabwicklung im zentrada.network.

2011: Bestell- und Zahlungsplattform TradeSafe für einfache und sichere Großhandelsgeschäfte im zentrada.network
Doch das wichtigste hat noch gefehlt. Wie können zentrada-Einkäufer auf den Marktplätzen Warenkörbe vieler Anbieter verwalten und einfach und sicher europaweit online bestellen?
Die Bestell- und Abwicklungsplattform TradeSafe war die Lösung und übernam die Abwicklung von Warenkorbverwaltung, Bestellung und Zahlung zwischen Lieferant und Einkäufer. Damit konnte den gewerblichen Einkäufern einen 100prozentigen Käuferschutz für ordnungsgemäße Lieferung und Zahlung auch im internationalen Geschäft garantiert werden.
Um Geschäfte sauber zu definieren und zu dokumentieren bildet TradeSafe das klassische Anfrage und Angebotsverfahren als Vorstufe zur Bestellung im Internet ab. Erst das verbindliche Bestellangebot des Anbieters ist die Grundlage für die Bestellung und dann Zahlung an TradeSafe.
Dazwischen werden alle komplexen Fragestellung des Großhandelsbestellwesens gelöst, der Zahlbetrag ist fixiert und kann über TradeSafe sicher und Käuferschutz abgewickelt werden.
Das TradeSafe-System schaffte nicht nur die notwendige Sicherheit und garantiert einfache Zahlungsabwicklung in allen Ländern, sondern ist in der Sprachauslegung auf die komplexen internationalen Konstellationen optimiert. Wenn beispielsweise ein polnischer Einkäufer auf dem deutschen Marktplatz von zentrada das Produkt eines französischen Anbieters bestellt, läuft die komplette Bestellabwicklung für den Anbieter in Französisch und für den Einkäufer in Polnisch, und bei Problemen stehen sprachkundige Teams in Opole und Paris zur Klärung bereit.
Und die TradeSafe- Angebots- und Bestellabwicklung hat alle Feinheiten der länderübergreifende Abwicklung bezüglich Rechtslagen, Mehrwertsteuer-Bewertung, individuellen Lieferkosten und –zeiten.
Das Online-Shopsystem lässt sich sehr einfach in bis zu acht Länderversionen betreiben. Mittlerweile gibt es zur leichteren Umsetzung der internationalen Angebote den sogenannten EuroSync-Button. Drückt ein deutscher Anbieter darauf werden seine Angebote automatisch in alle Landessprachen übersetzt und als Artikel in dem jeweiligen Landesmarktplatz angelegt. „Mit dem EuroSync-Button ist das Verkaufen im europäischen Ausland so einfach wie noch nie geworden“, freut sich Ingo Schloo.
Dementsprechend hat sich das internationale Geschäft auf den verschiedenen Länder-Marktplätzen deutlich entwickelt. Im Jahr 2015 werden erstmals über 70 Prozent der Einkäuferumsätze außerhalb Deutschlands generiert. Und auch die Umsätze der ausländischen Anbieter wachsen rasant.
Und auch für die Zukunft dürfen sich die Handelsunternehmen auf viele neue Ideen aus dem zentrada.network freuen.
„Unsere Pipeline ist voll und wir haben noch viele interessante Leistungen im zentrada.network in der Vorbereitung. Wir denken, der Internetgroßhandel bietet gerade den kleinen Handelsunternehmen neue Perspektiven und steht vor dem Durchbruch. Das zentrada-Team wird weiter hart daran arbeiten um die einzigartigen Vorteile seines Netzwerks und des Internets für seine Mitglieder auszubauen und den laufenden Weiterentwicklungen des Internets zu entsprechend“, lautet das Versprechen von Ingo Schloo zu den nächsten weiter spannenden Jahren von zentrada.


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Wie alles begann
Wir schreiben das Jahr 1946. Der gelernte Textilkaufmann Max Schimmel will unbedingt in die Fußstapfen seines Vaters, einem gelernten Drucker treten. In Leipzig, der Hochburg des Druckwesens eignet er sich das nötige Know-how an und gründet 1946 den Max Schimmel Verlag. In der Robert-Koch-Straße fungiert die eigene Wohnung als Verlagsgebäude. Vier Jahre lang dienen Wohnzimmer, Schlafzimmer und Besenkammer tagsüber als Verlagsräume, abends werden Tisch und Bett freigeräumt. Der Zentralmarkt erscheint wöchentlich uns ist in der Nachkriegszeit das Medium für Tauschanzeigen, Altpapier, Fett, Butter, Seife und Draht werden per Inserat gegen andere Güter getauscht. Auch der Max Schimmel Verlag muss Altpapier liefern, um neues Papier zum Drucken zu erhalten.
fahrer_mit_bus_klein.jpgAls die Zeiten besser werden, geht man auf Anzeigen für Wiederverkäufer über. 1950 wir das Grundstück in der Robert-Koch-Straße 34-36 gekauft. Das erste Verlagshaus wird gebaut, einige Jahre später muss es bereits durch einen Anbau vergrößert werden. Das erste Gebäude dient weiterhin als Kantine, in der Erna Schimmel für die Beschäftigten kocht. 1951 wird die eigene Druckerei gegründet. Doch der Zentralmarkt wird vorerst weiterhin bei der Main-Post gedruckt.
Das Anzeigengeschäft beginnt zu boomen. Immer mehr Großhandelsunternehmen inserieren nun im Zentralmarkt. Für sie ist es das Medium, um an ihren Kundenkreis – den Einzelhandel - heranzukommen und um neue Produkte im Handel einzuführen. Zur größten Rubrik entwickelt sich der Handel mit Textilien. Auf jeweils vierzehn Seiten pro Woche bieten Großhändler und Importeure ihre Waren an. Im November 1969 stirbt der Gründer Max Schimmel. Der Sohn Manfred Schimmel führt mit seiner Ehefrau Annemarie Verlag und Druckerei weiter. 1973 wird der Zentralmarkt zum ersten Mal im eigenen Haus gedruckt und versendet. Mit dem Kauf einer Compacta von König & Bauer und dem Beginn des Selbstdruckens erfüllt sich die Familie Schimmel einen Lebenstraum. Im Jahr 1974 stirbt Manfred Schimmel und seine Ehefrau Annemarie Schimmel leitet den Verlag weiter.
In den 80er Jahre steigen die Kinder Gudrun Schimmel-Wanner und Martina Schimmel mit ihren jeweiligen Partnern in das Unternehmen ein und führen den Verlag gemeinsam in Familienhand weiter.
Die Preisbindung wird aufgehoben. Das und die Entstehung der ersten SB-Märkte führt zum Konkurs großer Anzeigenkunden. Besonders betroffen ist die Elektrobranche. Aufgrund der Entwicklung neuer Betriebstypen geht das Anzeigengeschäft merklich zurück, die Kunden kommen nicht mehr von alleine. Das Akquisitionsgeschäft muss professionell aufgebaut werden. Vertriebsprofi Hubert Wanner übernimmt deshalb den Anzeigenvertrieb und von da an geht es wieder bergauf. Wanner organisiert den Verkauf neu, stellt neue Verkäufer ein und verbessert kontinuierlich das Vertriebs-Know-how seiner Mitarbeiter. Der Erscheinungstermin wird von Samstag auf Mittwoch vorgezogen, damit die Kunden schneller ihre Ware ordern können. 1987 wird die Titelgestaltung relauncht und der Anzeigenschluss wird von zwei Tagen vor Drucktermin auf einen Tag verkürzt, um dem Aktualitätswunsch der Kunden entgegenzukommen. Nach dem Fall der Mauer und der Öffnung Richtung Ostmärkte kann der Zentralmarkt weiter wachsen. Denn schon frühzeitig wurden die ersten Vertriebspartner in der damaligen DDR und in Polen gewonnen. Der Abonnentenstamm kann in dieser Zeit von 5.000 auf über 19.000 Leser ausgebaut werden. Der Zentralmarkt erreicht die Marktführerschaft in Deutschland durch ein höheres Anzeigen- und Abonnentenaufkommen als die Mitbewerber.
Mitte der 90er Jahre bricht ein neues Kommunikationszeitalter an. Der Max Schimmel Verlag stellt die erste Version von Zentralmarkt-online ins Netz. Für die Händler war dies noch etwas verfrüht, doch so konnte der Verlag sich bereits frühzeitig auf das neue Medium einstellen und die ersten Erfahrungen sammeln.




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