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23.04.2009
Design und Lifestyle auch im Garten
Verbraucher legen immer mehr Wert auf Qualität und Design – nicht nur zuhause im Wohnzimmer, sondern auch auf der Terrasse und im Garten. Selbst Sportartikel für den Outdoor-Gebrauch werden stylisch – wobei Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit ganz groß geschrieben werden.
Bild Aufmacher_Trampolin_150.jpg
Der Garten wird immer mehr zur erholsamen Lifestyle-Oase: Das ist eine Kernaussage der Studie „Gartenmöbel-Trends 2009“, die von der bbw Marketing Dr. Vossen & Partner, Neuss durchgeführt wurde. So werden Gartenmöbel, Markisen und Zubehör nicht mehr nur als reines Funktions-, sondern immer mehr auch als Gestaltungselemente eingesetzt.

Holz und Metall bevorzugt
Holzvarianten nehmen deutlich zu: Immer mehr deutsche Verbraucher haben ein geschärftes ökologisches Bewusstsein und wollen „ehrliche“ Produkte kaufen. Diesem Trend zur Authentizität und einem naturverbundenen Lebensstil entsprechen Möbel aus natürlichen Materialien wie Holz. Kunststoff ist dagegen out; Rattan- beziehungsweise Korbmöbel sind nach wie vor noch anzutreffen – allerdings eher bei Liebhabern.
Holz, bevorzugt werden tropische Hölzer, hat derzeit insbesondere in Kombination mit Metall Hochkonjunktur. Der Trend geht eindeutig weg vom Kunststoff in der billigen Machart. Balkon- und Gartenmöbel aus Kunststoff besitzen nur noch dann eine Marktbedeutung, wenn sie hochwertig verarbeitet sind.

Wind und Wetter trotzen
Bei den Materialien zeigt sich der Wandel besonders stark: Zu absoluten Highlights entwickeln sich Gewebe und Geflechte aus Natur- oder Synthetikwerkstoffen, oft auch als Kombination aus beiden Materialwelten. Einzelne Produkte halten selbst nach extremer UV-Bestrahlung ihre Form und Farbe. Bei Regen perlt das Wasser einfach ab und das Möbelstück ist gleich wieder trocken. Sogar originäre NASA-Technologie wird heute für Gartenmöbel eingesetzt: Thermoregulierende Textilien sorgen als Auflagenbezüge für angenehme Kühle oder umgekehrt am Abend für angenehme Wärme im Rücken- und Sitzbereich.
Ein Beispiel für Möbel, die jedes Wetter mitmachen und dabei auch noch hohen Ansprüchen an Funktionalität und Ästhetik gerecht werden, sind die neu aufgelegten Design-Klassiker der Serie „Manhattan Novo“ von MBM, Forsting. Die federleichten, korrosions- und lichtbeständigen Sitz- und Liegemöbel sind mit atmungsaktivem, schnell trocknendem Material bezogen. Das hochwertige Nylongewebe sitzt wie eine zweite Haut, selbst bei extremer Belastung bleibt hier alles in Top-Form. Wenn es mal regnet, perlt das Wasser einfach wieder ab. Die Farbbrillanz der Faser trotzt Wind und Wetter.

Innovative Beschattung
Zu einem schwungvollen Start in die neue Saison verhilft die innovative Terrassen-Beschattung „Weinor Plaza Home“, mit der sich der Wohnraum bequem bis auf die Terrasse verlängern lässt. Solide Konstruktion, standfeste Stützpfeiler und hochwertige Markisenstoffe sorgen auch an windigen Tagen für Stabilität. Beim Gewebe der Tuchkollektion „Moments“ dringt Schmutz nicht in den Stoff ein, sondern perlt in Verbindung mit (Regen-)Was­ser einfach ab. Accessoires wie das Heizsystem „Tempura“, die Lichtleisten „Lux“ und „Lux Design“ und eine Funkfernsteuerung gestalten den erweiterten Wohnbereich besonders komfortabel.
Bunt und fröhlich
Dominierte bisher vornehmlich der Lifestyle aus der Toskana oder aus Südfrankreich, stehen inzwischen auch Strandkörbe in deutschen Gärten von Flensburg bis München. Zudem ist heute alles erlaubt, was gefällt: Knallige Töne sind absolut angesagt. Ob als kräftige Streifen-Kombi oder in feurigem Uni – Hauptsache auffällig. Sogar Tischplatten setzen jetzt rote, grüne, gelbe oder blaue Akzente.
Bunt und fröhlich geht es auch bei den Hängematten und Hängestühlen zu: Die La Siesta GmbH, Jungenheim, bringt kolumbianisches Lebensgefühl in heimische Gärten. Die Kollektion „Currambera“ beispielsweise ist seit Jahren ein Renner.
Die neueste Produktlinie von La Siesta heißt „Casera“ („die Häusliche“): Gerade in Krisenzeiten orientieren sich Menschen neu, die Konzentration auf das Wesentliche wird wichtiger, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit nehmen einen größeren Stellenwert ein. „Nachhaltig abhängen“ kann man mit „Casera“ schon deshalb, weil ihr Material zu 100 Prozent aus reiner Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau besteht – natürlich ohne Verwendung von Pestiziden, Fungiziden oder Insektiziden. „Da der Trend im Textil- und Lebensbereich hin zu ökologischen Produkten geht, erwarten wir uns hier eine sehr positive Resonanz“, so Geschäftsführer Maximilian Grisar. Ob als Hängematte (in zwei verschiedenen Breiten), Hängestuhl oder Lounger, eines steht fest: In diesen Stoff kann man sich mit gutem Gewissen fallen lassen.

Pavillons – der Sommerklassiker
Sie sind fester Bestandteil von Sommerfesten und Grillabenden: Mit Pavillons ist man selbst bei einem unverhofften Regenschauer gut geschützt. Ein Trend für diesen Sommer sind Holz-Pavillons, wie sie beispielsweise die Westerhoff GmbH, Damme anbietet: Sie machen den Garten zum Lebensraum mit Erholungsfaktor. Ein lauschiges Plätzchen zum Essen, Unterhalten, Relaxen – Gartenpavillons aus Holz stehen für Stil und Lebenskultur.
Wer es dennoch praktisch und flexibel mag, für den gibt es nach wie vor die klassischen Pavillons, wie sie beispielsweise die D&S Vertriebs GmbH, Berlin, anbietet: www.dsversand.eu
Ohne Schrauben und Werkzeug sind sie binnen kürzester Zeit aufgestellt – und das Gartenfest kann losgehen.

Sport, Spiel und Spaß
Spätestens dann, wenn es draußen hell, warm und sonnig ist, bekommen auch die größten Bewegungsmuffel Lust auf Aktivität. Große Trampoline für den Garten liegen schon seit Jahren voll im Trend. Mediziner und Physiotherapeuten empfehlen Trampolinspringen als ganzheitliches Körpertraining für alle Altersklassen.
Allerdings sollten die Sprunggeräte auch den gestiegenen Ansprüchen an Outdoor-Interieur gerecht werden: Deshalb präsentiert Berg Toys jetzt eine Serie von Trampolinen, die sich harmonisch in das Ambiente des „zweiten Wohnzimmers“ einfügen: die „Berg Jumping Styles“ (siehe Aufmacherbild). Neben Sicherheit und Komfort stand bei der Entwicklung der Jumping Styles vor allem die Optik im Vordergrund. Ab sofort stimmen Interessierte daher nicht nur Größe und Funktion auf ihre individuellen Bedürfnisse ab, sondern wählen auch ihren persönlichen Farb-Favoriten aus. Zur Auswahl stehen grüne, rosa-silberne oder schwarze Abdeckränder, die allesamt mit einem dezenten floralen Muster bedruckt sind, welches sich auch auf dem neu gestalteten Sprungtuch wieder findet. Zusammen mit dem schwarz beschichteten Rahmen entsteht so eine außergewöhnliche visuelle Einheit. Optional erhältlich: ein Sicherheitsnetz, das perfekt mit dem attraktiven Design der Jumping-Styles-Serie harmoniert.

Praktisch, bunt und funktional
Für den Freizeitspaß sind leichte und praktische Produkte angesagt: Zum Beispiel aus Neopren für Funsportarten. Ganz neu gibt es jetzt auch Neopren-Produkte fürs Tauchen, erläutert Gordon Lösser, Vertriebsleiter für Deutschland bei sunflex sport GmbH + Co. KG Schwabach.
Durch ihr extrem geringes Gewicht und die gute Griffigkeit sind die Neopren-Sportartikel ideal fürs Wasser geeignet und der perfekte Begleiter für Strand, Wiese, Spielplatz oder zuhause im eigenen Garten. Da sie auch bei starker Sonnenbestrahlung 100 Prozent lichtbeständig sind, bleiben die fröhlichen, bunten Farben auch bei starker Beanspruchung bestehen.

„Ausgezeichneter“ Tischtennisschläger
Der Carbon-Tischtennisschläger „CarboTec“ von Donic-Schildkröt, der über den Racketsportspezialist MTS, Wolfratshausen, vertrieben wird, erhielt für sein Design den „red dot design award“. Die Jury hob das Besondere an diesem Schläger hervor: Die Innovation von CarboTec. Bei diesem Tischtennisschläger wird das traditionelle Schlägerholz erstmals durch Carbon ersetzt. Dadurch sind CarboTec-Tischtennisschläger härter und verwindungssteifer als herkömmliche Schläger aus Holz. Sie besitzen eine höhere Energiewiedergabe und erzeugen mehr Power und ein schnelleres Spiel. Gewichtsverteilung und Form sind flexibel, so dass der Schläger individuell an die Spieleigenschaften des Spielers angepasst werden kann. Die Optik durch schwarze Lackierung mit Einblicken in die Carbonfasern am Griff verändert das Bild eines bisherigen Tischtennis-Schlägers von Grund auf.
 
Text: Regina Mittenhuber