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02.07.2009
Das wird jetzt gespielt!
Gesellschaftsspiele liegen nach wie vor im Trend. Trotz zahlreicher elektronischer Spiele sind die klassischen Brettspiele beliebt. Einige Neuheiten werden regelmäßig von Spieleverlagen veröffentlicht. Besonders interessant sind familienfreundliche Spiele, die taktisches Geschick erfordern. Aber auch Spiele, die Wahrnehmung oder Schnelligkeit der Teilnehmer auf die Probe stellen, kommten gut an. zentrada.magazin hat die Neuheiten in diesem Special für Sie zusammengestellt.
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Gesellschaftsspiele vereinen! Ob mit Freunden oder der Familie – bei einer gemeinsamen Partie Monopoly oder einem spannenden Strategiespiel kommt gute Stimmung auf und die Zeit vergeht wie im Flug. Für jedes Alter und Geschmack stehen die richtigen Spiele parat. Immber beliebter werden Partyspiele wie „Privacy“ oder „Ego“. Aber auch Literaturspiele wie „Herr der Ringe“ oder „Die Säulen der Erde“ finden großen Anklang – „Buch oder Film können so nochmal nachempfunden werden“, so Doris Glasz vom Kosmos-Verlag.

Neuheiten von Amigo
Bei der Dietzenbacher Amigo Spiel + Freizeit GmbH stehen vor allem Kinderspiele im Blickpunkt. Mit Privacy 2 hat sich allerdings auch die Fortsetzung des erfolgreichen Partyspieles dazugesellt – dieses richtet sich jedoch an Jugendliche und Erwachsene. Beim Amigo-Familienspiel „Einauge sei wachsam!“ befinden sich die Spieler auf den Spuren von Kapitän Einauge und sammeln auf Schatzinseln möglichst viele Reichtümer wie Dukaten, Säbel, Juwelen und Schatzkisten ein. In der Tischmitte liegt Einauges Piratentisch, daneben sechs Inselkarten aus Auslage. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Juwelen zu sammeln, in dem man ertragreiche Inselkarten entweder mit Dukaten erwirbt oder durch Bestechen von Einauge mit Säbelkarten erkämpft. Bei dem spannenden Piratenspiel „Einauge sie wachsem“ der beiden Erfolgsautoren Wolfgang Kramer und Michael Kiesling ist der Name Programm! Denn wer hier nicht aufpasst und im richtigen Moment die besten Inseln erkämpft, wird es schwer haben, am Ende als Sieger dazustehen. Das Spiel wurde 2009 auf die Empfehlungsliste der Jury Spiel des Jahres gewählt. „Bei 6 nimmt! Junior“ heißt es für kleine Nachwuchs-Farmer, schnell alle Tiere vor dem nahenden Regenguss in die Ställe zu bringen. Damit für all die Ponys, Ziegen, Hasen, Enten, Hühner und sogar Mäuschen genug Platz ist, müssen die Tiere allerdings in die unterschiedlichen Ställe aufgeteilt werden. Mit „6 nimmt Junior!“ ist zum erfolgreichen Kartenspielklassiker „6 nimmt!“ jetzt eine Junior-Variante entstanden, die liebevoll und kindgerecht überarbeitet, dem Original in nichts nachsteht. Für besonders eifrige Hobby-Farmer sind in der Spielregel zwei weitere Spielvarianten enthalten, die für zusätzlichen Spielspaß und Abwechslung sorgen. „6 nimmt! Junior wurde in diesem Jahr auf die Empfehlungsliste der Jury Kinderspiel des Jahres gewählt. Fortgesetzt wird zudem das „Nur die Ziege zählt“-Spiel. Nach „Ziegen kriegen“ und „Herr der Ziegen“ folgt nun das dritte Spiel: „Nur die Ziege zähl – Aller guten Ziegen sind drei!“. Diesmal müssen die Spieler besonders gewitzt sein, denn bei diesem Stichspiel gewinnt nicht, wer die meisten Ziegen zusammentreibt, sondern wer seine Künste als Ziegenhirte vorab richtig einschätzen kann. Je mutiger der Tipp, desto mehr Punkte locken bei Erfolg. Wie schon bei seinen Vorgängern, sind auch bei „Nur die Ziege zählt“ die witzigen Ziegenillustrationen ein echtes Highlight. 
Nicht fehlen darf mit „Wendy Halli Galli“ der Spieleklassiker mit einem der beliebtesten Pferdethemen. Ein gutes Auge und blitzschnelles Reaktionsvermögen sind bei diesem Spiel gefragt. Nur wer aufmerksam hinschaut und als Erster auf die Glocke haut, kann die begehrten Kartenstapel der anderen Mitspieler ergattern und am Ende den Sieg davon tragen. Wendy Halli Galli ist eines von drei Kinderspielen der neuen Wendy-Reihe aus dem Hause Amigo. Ganz bewusst erst ab 16 Jahren empfohlen ist das Partyspiel „Privacy 2“. Egal, wie gut man sein Gegenüber kennt, es gibt ein paar Dinge, die man selbst von den engsten Freunden nicht weiß. Ob heimliche Tattoos, Intimschmuck oder andere seltsame Vorlieben – bei Privacy 2 kommt alles ans Licht! Dazu gehören jede Menge Überraschungen und wilde Spekulationen. Einige Privacy-Fans können sich sogar über ihre eigene Frage im Spiel freuen. Im Rahmen einer großen Online-Aktion wurden aus über 500 eingegangenen Fragen die besten ausgewählt und die Einsender namentlich auf den Karten verewigt.

„Kurze Regeln und moderate Spieldauer“
Auch im Hause Kosmos sind wieder zahlreiche Familien- und Erwachsenenspiele erschienen. „Der Trend im Familienspiel geht hin zu Spielen mit kurzen Regeln und moderater Spieldauer von nicht über einer Stunde“, berichtet Doris Glasz vom Kosmos Verlag. Sowohl familienfreundliche, taktische Spiele finden großen Anklang. Aber auch Spiele, bei denen es um Wahrnehmung oder Schnelligkeit geht, sind gefragt. „Ubongo“ gehört in diese Kategorie. „Auch Literaturspiele finden Anklang – aus der Faszination heraus, ein beliebtes Buch oder einen Film auf dem Spielbrett nachempfinden zu können. Passend dazu gibt es „Der Herr der Ringe“ oder auch „Die Säulen der Erde“. Im Herbst 2007 wurden „Die Säulen der Erde“ mit dem „Deutschen Spielepreis“ ausgezeichnet. In diesem Jahr ist nun ein reines Zweipersonenspiel erschienen, das thematisch erneut in der mittelalterlichen Welt von „Die Säulen der Erde“ angesiedelt ist, spielerisch aber völlig anders aufgebaut ist als das preisgekrönte Brettspiel. „Duell der Baumeister“ inszeniert den Wettstreit zwischen Prior Phililp, der die schönste Kathedrale Englands errichten möchte, und Bischof Waleran, der den Plan hegt, eine mächtige Burg erbauen zu lassen. Jeder will natürlich als Erster mit dem eigenen Bauprojekt fertig werden. Fortgesetzt wurde mit Keltis von Autor Reiner Knizia auch das „Spiel des Jahres 2008“. Die neuen Wege, die Knizia hier mit nur wenigen, gleichsam genial einfachen Regeländerungen beschreitet, dürften „Keltis“, mehr noch als bisher, auch für ausgesprochene Liebhaber gewiefter taktischer Winkelzüge interessant machen. Die Erweiterung enthält einen völlig neu gestalteten Spielplan sowie einen kompletten Satz neuer Legeteile, die jene im normalen Keltis-Spiel verwendeten ersetzen. Zu einem der erfolgreichsten Familienspiele der letzten Jahre entwickelte sich das Legespiel „Einfach Genial“ – ebenfalls von Erfolgsautor Knizia. Nominiert zum „Spiel des Jahres 2004“ wurde „Einfach Genial“ binnen kurzer Zeit über 200.000 Mal verkauft. Jetzt erhält das Familienspiel mit „Genial Spezial“ sozusagen einen Bruder im Spielgeist. Das neue Taktikspiel verbindet die Klarheit und Leichtigkeit gut strukturierter Legespiele mit der Finesse klassischer Taktikspiele. Ziel des Spiels ist es, mit Plättchen der eigenen Farbe Ketten zu bilden und Türme miteinander zu verbinden und so Punkte in vier verschiedenen Wertungsfarben zu erzielen.

Partyspiele angesagt
Die Mitspieler möglichst gut einschätzen zu können – nicht nur bei Privacy, auch bei Ego, dem lustigen Partyspiel von Huch & friends, ist dies die Erfolgsformel. Alles dreht sich um das ego der Spieler - deren Meinungen, Vorlieben und Interessen. Ein Spieler bekommt eine Frage gestellt und alle Mitspieler schätzen seine Antwort ein. Wer richtig liegt, wird belohnt. Jede Frage ist nicht nur eine Aufgabe für die Spieler, sich selbst und die anderen einzuschätzen, sondern bietet einen neuen Anlass für ein Gespräch. Die einfachen Regeln und die interessanten Fragen rund um alles, was uns zu dem macht, was wir sind, machen ego zu einem kommunikativen Spielvergnügen.

Nach wie vor beliebt: Strategiespiele
Eine gute Strategie, geschicktes Handeln und ein Tick Raffinesse – Zutaten, die bei den aktuellen Spielen der Berliner Schmidt Spiele GmbH Erfolg versprechen. Im „Magischen Labyrinth“ entführt der Autor Dirk Baumann die Spieler in eine Welt aus geheimen Gängen und verborgenen Mauern. Bis zu vier Zauberlehrlinge sind im dreidimensionalen Irrgarten des Spielplans unterwegs, um auf den geheimnisvollen Pfaden des Labyrinths magische Symbole zu finden. Was leichter gesagt als getan ist: Denn wie von Zauberhand bleiben Wege verschlossen oder tun sich verborgene Gänge auf. Um sich zwischen den unsichtbaren Mauern dieses verwunschenen Labyrinths zurechtzufinden, braucht man daher nicht nur eine gehörige Portion Mut, sonder vor allem auch ein gutes Gedächtnis. Über 500 Karten regieren ein Königreich bei „Dominion“. Ein Wettstreit um Provinzen, Geld und Macht ist entbrannt. Der Spielmechanismus ist völlig neu – die Erkenntnis jedoch uralt: Beim neuen „Dominion“, das der Hans im Glück-Verlag jetzt auf den Tisch der Karten-Spieler legt, zeigt sich wieder einmal, dass keiner in Ruhe leben kann, wenn es dem lieben Nachbarn nicht gefällt. Das gilt nicht für Kleingärtner, sondern erst recht auch für expansionsfreudige Monarchen. Die geben sich nämlich erst recht nicht mit dem zufrieden, was sie bereits ererbt haben, sondern wollen immer mehr. Autor Donald X. Vaccarino bringt für dieses Machtstreben über 500 Karten in ein Spiel, bei dem Mut, Taktik und jede Menge rasches Handeln verlangt werden. Nur so wachsen Gefolge, Ländereien, Städte – lassen sich Burgen befestigen und Schatzkammern füllen. Ebenfalls aktuell ist das Taktikspiel „Livingstone“. Autor Benjamin Liersch sammelt dabei alle Spieler hinter sich und ruft zu einer spannenden Jagd an die Ufer des Sambesi. Auf den Spuren des legendären Afrikaforschers David Livingstone, der diesem neuen, taktischen Familienspiel den Namen gab, geht es mit einem Dampfboot den Sambesi hinab bis zu den rauschenden Victoriafällen. Damit die Expedition auch erfolgreich wird, gehört bei allem Taktieren auch das richtige Handeln dazu, um den anderen Spielern nicht in die Karten zu spielen. Forsch vorwärts, abwartend zurückhaltend, großzügig oder geizig: Bei „Livingstone“ kann jeder die gesamte Klaviatur menschlichen Verhaltens durchspielen. Neu von Schmidt Spiele ist auch die Pokervariante „Royal Flush“. Autor Lorenz Kutschke lädt ins bunte Gambler-Milieu ein. Die Chancen, hierbei die richtigen Karten zu legen, erhöhen sich aber nicht nur weil mit 104 Karten doppelt so viele im Spiel sind als beim klassischen Poker, sondern weil es bei diesem „Royal Flush“ auch mehr Kombinationen gibt. Bis zu fünf Spieler versuchen durch geschicktes Ausspielen von entsprechenden Karten die auf Spieltafeln vorgegebenen Kartenkombinationen zu binden. Dafür gibt es Punkte – und je eher man ausspielt, desto mehr gibt es.