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01.04.2010
Schmuck und Uhren - Trends 2010
Klassisch und nicht zu opulent - die Kollektionen in den Bereichen Schmuck und Uhren kommen in dieser Saison gleichermaßen zurückhaltend daher. Statt auffallen ist eher Bescheidenheit angesagt. Beliebte Materialien sind Silber und Edelstahl. Ob Ohrstecker oder Kettenanhänger - Kristalle in sämtlichen Farben gehören dazu.
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„Mehr Klassik und weniger Bling Bling“ – so beschreibt der Bundesverband Schmuck und Uhren die Schmuckwelt in diesem Jahr. Soll heißen: die Modelle für die Frauen kommen grundsätzlich eher dezent daher. Nicht unbedingt auffallen – eher zurückhaltend aber dennoch attraktiv und schick soll der Look sein. Wichtig ist und bleibt, dass die Kollektionen und Mode auch zueinander passen und abgestimmt werden können. Wechselsysteme sind gefragt: Ringe zum Aneinanderstecken, Charms-Bänder oder auch ColliersColliers mit Variationen. Die Individualisierung von Schmuckstücken ist in dieser Saison ein wichtiges Thema. Bei den Materialien kommen unterschiedliche Goldvarianten zum Einsatz. Aber auch Weiß-Gelb-Kombinationen sind angesagt. Verarbeitet werden zudem Platin und Edelstahl. Während Platin Zurückhaltung ausstrahlt, ist ein mit Edelstahl gefertigtes Schmuckstück vor allem erschwinglich. Weitere Materialien sind Edelhölzer, Emaille, Porzellan, Keramik, Glas und Kautschuk. Auch uhrentechnisch sind „traditionelle Werte und Klassik“ gefragt. Weniger scheint mehr zu sein. Die Uhren sind wieder flacher und die Abkehr von größeren Gehäusen ist zu beobachten. Diese sind meist aus Edelstahl – die Verarbeitung von Gold oder auch Platin schlägt sich nämlich schnell im Preis nieder. Farblich gesehen kommt Rotgold groß raus. Möglich ist die Kombination mit Schoko-Farben. Auch die Verbindung von Weiß mit Gelb ist dabei. Während Männer zudem oft auf Sportuhren zurückgreifen, beispielsweise mit Bändern aus Kautschuk, Rochen oder Leder, fällt die Entscheidung bei Frauen oftmals für Modelle mit schlichten und reduzierten Formen.

Strassuhren nach wie vor gefragt
Die eher zurückhaltenden Uhrenmodelle bedeuten aber nicht gleichzeitig den Verzicht auf Farbe. Das eine schließt das andere keinesfalls aus. „Eindeutig geht es dieses Jahr um Farben am Handgelenk“, berichtet Thorsten Pätsch, Geschäftsführer beim Uhrengroßhandel Pätsch. Ein immer mutiger werdender Kunde, so Pätsch, sei festzustellen. Während vor allem Strassuhren nach wie vor ein Dauerbrenner sind, rücken Uhren mit Ziffernblattfarben etwas in den Hintergrund. Im Uhrenbereich für Männer darf es nach wie vor groß und breit zugehen. Modelle mit Lederarmband sind gefragt. Pätsch: „Wir konnten einen massiven Anstieg von Echt-Lederuhren verbuchen“. Lederarmbänder sind teuer. Dennoch sind Händler bereit, für bessere Qualität auch mehr zu bezahlen. Schließlich, so Pätsch, erhalte der Händler dann auch im Verkauf wieder mehr.

Kleine Stecker und Kreolen kommen gut an
Beim Thema Ohrschmuck und Broschen kommen kleine Stecker und Kreolen gut an. Besonders im Trend liegen in dieser Saison Pendeln am Ohr. Lang oder kurz, aus Edelmetall oder Farbsteinen, mit Perlen und Diamanten verziert. Perlstecker, die es in unterschiedlichen Varianten gibt, gehören ebenfalls dazu. „Farbige Kristalle in allen Farben sind auch weiterhin der Hit. Das geht von Ohrsteckern über Kettenanhänger bis zu den Charms beziehungsweise Anhänger für Bettelanhänger“, berichtet Alfred Mahler vom Schmuckimport-Großhandel aus Dresteinfurt-Rinkerode.

Beliebt: Steinfarbe Weiß
„Ob Hals, Ohr, Nase, Finger oder Arm - klein groß, kurz oder lang. Von allem ist etwas erlaubt“, fasst es Friedrich Zettl vom Karlsruher Unternehmen Zettl & Seemann zusammen. Farblich spielt in dieser Saison die Steinfarbe Weiß eine große Rolle. Der Kreis zum klassischen Stil ist damit auch wieder geschlossen. „Silber und Edelstahl sind nach wie vor der Renner“, so Zettl. Großen Einfluss auf die Modelle in den Bereichen Ketten und Armbändern hat die Mode. Mehrreihig getragene Ketten, mit Anhängern, mit Farbsteinen, mit Perlen oder aus großen Glieder gefertigt, sind in diesem Jahr bei Frauen der Lieblingsschmuck. Wandelbare System kommen gut an. So wird aus lang wieder kurz und aus der Kette ein Armband. Darüber hinaus gefragt: Ketten mit kleinen Anhänger, klassische Colliers mit aufwendiger Verarbeitung, auffallende Einzelhänger. Breite Reifen für Arm und Handgelenk aus den Materialien Silber, Holz und buntem Leder sind mit dabei – ebenso wie Charms und Sammelbänder aller Art. Aus Silber und Gold gefertigt, sind sie mit Brillanten und Farbsteinen versehen. 

Trend zur Individualität
Beim Thema Ringe kommen vor allem große Einzelringe zum Einsatz. Frauen tragen Modelle mit Unikatcharakter – das den Trend zur Individualität unterstreichen. Ein weiterer Trend: Ringe, die zu Trägern und Botschaften werden: mit Gravuren außen und innen, mit Symbolen und Zeichen von Freundschaft und Liebe. Was das Thema Hochzeit betrifft, so geht der Trend hier immer öfter hin zu Diamanten, die an den Ringkanten oder Innenseiten angebracht sind.

Vielzahl an Farben möglich
Welche Farben geben im Bereich Schmuck den Ton an? Nicht die eine, sondern gleich mehrere Farben geben den Ton an. Grün beispielsweise könnte an die Stelle von Violett treten. Turmaline, Quarze, Peridot, Tsavorith oder auch der kostbare Smaragd werden verarbeitet. Die sportliche Note verbreiten Modelle in Blautönen. Steinfarben wie Grau- und Beigetöne, Hautfarben und zarte Pastellnuancen ergänzen das Farbenspektrum.

Perlen als Dauerbrenner
Ein weiteres Thema: Perlen. Sie haben etliche Modeströmungen überdauert, sie wurden zu allen Zeiten von eleganten Frauen gern getragen. Im Moment liegen sie besonders im Trend, ob als Süßwasserperle, Südseeperle oder klassische Zuchtperle. Selbst ganz junge Frauen haben die Meeresjuwelen für sich entdeckt, denn ihr sanfter Schimmer schmeichelt der Haut und passt sich nahezu jedem Stil an - ob trendy zur weißen Bluse und Jeans oder elegant zum Abendkleid. Stimmen muss auf jeden Fall der sogenannte Lüster, die Fähigkeit der Perle, Licht zu reflektieren. In aller Regel haben Salzwasserperlen einen stärkeren Lüster als Süßwasserperlen. Entscheidend ist aber auch, was Designer wie vom Schmuckunternehmen von Gold Meister aus ihnen machen. Mit echtem Gold und funkelnden Zirkoniasteinen gehen Perlen heute eine besondere Partnerschaft ein. Im Trend liegen auch Perlenschnüre mit gleich großen Perlen und auffallenden Schließen - von Weiß über zartes Rosé bis hin zum kräftigen Goldschimmer.

Schmuck für Kinder
Nicht nur Erwachsene, auch Kinder schmücken sich. Besonders beliebt bei kleinen Mädchen sind Ohrhänger, Armbänder und Ketten mit Motiven aus der Tierwelt. Aber auch Herzchen und Blümchen stehen bei den "Prinzessinnen" hoch im Kurs. Bei der Vielfalt an Kinderschmuck sollten Eltern unbedingt darauf achten, nur Qualität zu kaufen. Gerade zarte Kinderhaut kann empfindlich auf Modeschmuck reagieren. Hautirritationen wie Rötungen und Juckreiz, aber auch Entzündungen können Folge einer Kontaktallergie sein. Zu den Auslösern zählen Nickel und Kobalt, die vornehmlich in unedlen Metallen enthalten sind. 

Schmuck von Pierre Lang
Bei der Kollektion von Pierre Lang ist das Collier im Würfeldesign ein Hingucker. Getragen wird das Modell zum Jeanslook oder auch zu luftigen Cocktailkleidern. Das Schmuckstück wirkt glamourös und kann als lässige XL-Kette oder auch als mehrreihiges, halsnahes Collier getragen werden. Unkonventionell kommt dagegen der große, ovale geformte Anhänger daher. Gemixt werden ein schwarzer Achat, ein Purple Aventurin und eine mauvefarbene Perle. Beim zweiteiligen Anhänger treffen natürliche Erdtöne und schimmernde Perluttnuancen auf leuchtende Koralltöne. Der Anhänger fasst vier Zirkonia in variierten Schernschliff sowie zwei runde Schmucksteine mit Perlmutteffekt. Der untere Teil mit Zirkonia und Schmuckstein in Korallrot ist abnehmbar, sodass das Basis-Element mit braunem Zirkonia und Schmuckstein in Puderrosé auch solo getragen werden kann.