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12.11.2010
Gesellschaftsspiele - beliebt und gefragt
Computer und Konsolen setzen den Markt mit Gesellschaftsspielen mächtig unter Druck. Dies waren schon vor einigen Jahren die Befürchtungen. Grund zur Sorge besteht derzeit allerdings nicht. Gesellschaftsspiele kommen bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen, bestens an. Die Aussteller der „Spiel“ in Essen haben zahlreiche Neuheiten vorgestellt.
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Gerade jetzt, wenn es draußen eher ungemütlich wird, trifft man sich drinnen zur geselligen Runde und misst sich beim Gesellschaftsspiel. Ob dabei eher Strategie, Geschick oder Glück im Vordergrund stehen, sei dahingestellt. Sicher ist aber, dass sich das Gesellschaftsspiel an sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. In diesem Jahr werden die Bürger rund 430 Millionen Euro für Spiele, Puzzles und Co. ausgeben und damit acht Prozent mehr als noch 2009, so die Mitteilung des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie. Verlage, Autoren, Hersteller und auch Spieler lassen sich immer wieder Neues einfallen. Für jedes Alter und jedes Spielebedürfnis ist etwas dabei. Kinder-, Gesellschafts-, Familien- und Erwachsenenspiele gehören ebenso dazu wie die Themen Strategie, Abenteuer, Fantasy und Science-Fiction.

Cleverness und Tapferkeit gefragt
Robin Hood tritt bei Haba in Aktion. Beim Spielspaß für die ganze Familie stellt sich die Frage: wer ist clever und mutig genug, um den Grafen Gierig von Geiz sein Diebesgut abzujagen? Durch geschicktes Verschenken einer Räuber-Karte können die Spieler durch den Wald zur Burg des Grafen schleichen, aber nur wenn der Beschenkte diesen Räuber noch nicht hat. Wer eine Räuberbande aus fünf cleveren tierischen Gehilfen zusammengestellt hat, kann ebenfalls einen Beutezug wagen. Wer die beste Räuberbande vereint oder mutig genug ist, direkt zur Burg des Grafen zu schleichen, gewinnt das Spielt. Ziel ist es, möglichst wertvolle Schatztruhen zu sammeln, um der größte Held des Waldes zu werden.
Bausteine stapeln, puzzeln oder beim Würfellaufspiel kooperativ zusammenarbeiten: Die Kinder helfen gemeinsam dem Matrosen Matze rechtzeitig das Boot zu erreichen, bevor es auf das Meer hinausfährt. Matrose Ahoi! ist Spielzeug, Puzzle und erstes Würfelspiel in einem. Beim Spiel Gitti Giraffe können die Kinder Gitti Giraffes Hals erhöhen und fahren zwischen den Bäumen hin und her. Kommt Gitti Giraffe vollzählig beim anderen Baum an, bekommt dieses Kind zur Belohnung ein Blatt.

Winning Moves setzt auf Strategie
Es ist ein Kreuz mit der Kreuzung. Wie im Verkehr gibt es manchmal einfach kein Durchkommen. Dann wendet sich die Partie für den Spieler schnell zum Schlechten – im neuen Strategiespiel Nexos von Winning Moves. Bernard Tavitian, bekannt als Autor und Erfinder von Blokus, hat mit Nexos ein neues, spannendes Brettspiel vorgelegt, das durch seine Reduktion aufs Wesentliche begeistert. Dank kurzer und leicht verständlicher Regeln kann man Nexos sofort losspielen. Nexos ist ein Spiel für jeden Anspruch – ob als leichtes und unterhaltsames Spiel oder als Wettkampf mit allen taktischen Raffinessen bietet es vielfältiges Spielvergnügen für jeden Spielertyp. Jeder Spieler verfügt über 24 verschiedene Spielsteine in einer Farbe, zusammengesetzt aus 1 bis 4 Segmenten. Wenn sie am Zug sind, legen die Spieler einen ihrer Spielsteine auf das Spielbrett. Der erste Stein muss die gleichfarbig markierte Kreuzung berühren, jeder folgende einen der bereits zuvor gelegten Steine der gleichen Farbe. Das Spiel ist zu Ende, wenn kein Spieler mehr legen kann. Wer alle seine Spielsteine ablegen konnte, erhält -10 Bonuspunkte. Die anderen Spieler zählen dann die einzelnen Segmente ihrer übrig gebliebenen Spielsteine zusammen. Jedes Segment zählt 1 Punkt. Der Spieler mit der niedrigsten Punktzahl gewinnt.
Eine weitere Neuheit bei Winning Moves: Plateau X. Bei diesem Spiel verfolgen alle Spieler das Ziel, den höchstmöglichen Punkt auf einem durch die Spielzüge in die Höhe wachsenden Spielplan zu erreichen. Erschwert wird dies dadurch, dass sich mit jedem Zug die Wege verändern, auf denen die Spielfiguren ziehen dürfen. „Plateau X“ eignet sich für 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren; eine Partie dauert ca. 20-30 Minuten. Den einfachen Regeln nach ist Plateau X ein Strategiespiel ohne Glückselemente. Dennoch ist der Spielverlauf lebhaft und oft überraschend, da sich durch die Züge des Gegners oft ungeahnte Möglichkeiten eröffnen, manchmal aber auch eine vorläufige Siegposition ins Gegenteil kippt. Bei 2 Spielern ist Plateau X ein Strategiespiel, bei 3 oder 4 Spielern erlebt man es eher als Mischung aus Strategie und Glück.

Neuheiten bei der Schmidt Spiele GmbH
Hat man da noch Worte? Die kompakte Würfelbox enthält Würfel und Sanduhr in einem und steht so direkt zum Spieleinsatz bereit. Einmal die Box gedreht und schon suchen die Spieler nach passenden Wörtern. Es zählen aber nur diejenigen, die mindestens 3 der ausliegenden Buchstaben enthalten. Eine Spielrunde dauert gerade mal eine Minute. Wer schafft in so kurzer Zeit die meisten Punkte?
Nur als Team können die Spieler die verborgenen Artefakte finden. Dabei heißt es, sich zu beeilen, clever die Fähigkeiten aller Abenteurer zu nutzen und die Nerven zu behalten. Denn das Wasser steigt und die Insel versinkt in den Fluten. Immer mehr Inselfelder verschwinden unter den Wassermassen und der Platz wird enger und enger. Die verbotene Insel, ein überaus spannendes Spiel, bei dem es gilt, gemeinsam die Taktik zu bestimmen und mit etwas Glück und viel Geschick den Erfolg zu erzwingen.
Wo sind denn nur die leckeren Knochen vergraben? Unermüdlich rennen Bella und Bello hin und her und buddeln und graben ... Ein Geschicklichkeitsspiel bei dem man die Nerven behalten muss, denn wenn ein Spieler "Wau, wau" ruft,ist auch schon der Nächste dran mit buddeln.
Penta ist die neue Knobel-Herausforderung vom Erfolgsautor Reiner Knizia. Die farbigen Spielplättchen müssen in unterschiedlichen Formen so auf einer Aufgabenkarte abgelegt werden, dass gleichfarbige Felder mit den richtigen Farben abgedeckt werden. So manch ein Puzzle sorgt hier für Kopfzerbrechen.
Auch wenn die Regeln von Qwirkle denkbar einfach sind, so erfordert es doch taktisches und strategisches Denken. Beim Anlegen der 108 großen Holzsteine müssen sich bei gleicher Farbe die Formen unterscheiden oder bei gleicher Form die Farben. Dabei gilt es, möglichst viele Punkte abzustauben. Aber Vorsicht, denn die lieben Mitspieler sitzen nicht untätig herum. Beim Warten auf eine lukrative Lücke heißt es aufzupassen und selbst keine Steilvorlage zu liefern. Qwirkle ist ein schnell zu erlernendes Spiel, das lang anhaltenden Spielspaß bietet. Ein Spiel mit Suchtcharakter!
Bei Take it or leave it darf gezockt werden. Die Spieler suchen sich reihum einen Würfel vom Würfelteller aus. Dabei gilt es, möglichst viele der Auftragskarten zu erfüllen. Sonderkarten stehen hilfreich zur Seite. Wird allerdings zu hoch gepokert, schnappen die Mitspieler die begehrten Würfel weg, und man bleibt auf Minuspunkten sitzen. Denn ob der Würfel schwarz oder weiß ist, ist hier von entscheidender Bedeutung!

Geschick, Glück und ganz schön viel „Scho k.o.“
Bei Steffen Spiele geht es um Schokolade – viel Schokolade! Um weiße und dunkle Schokolade, um die begehrten Stückchen mit den Smarties, und es geht um den Traum von der größten Schokoladentafel aller Zeiten! Das dunkle und das weiße Schokoladenimperium kämpfen um die Vorherrschaft im Schokoversum - Wer wird am Ende das größte Territorium kontrollieren? In Scho K.o., dem raffinierten Legespiel mit den süßen Kärtchen, lassen zwei Schokostrategen ihre Tafeln wachsen – nicht ohne dabei genussvoll die Stückchen des Gegners anzuknabbern. Auch in der zweiten Ebene darf abgelegt werden, was manche Überraschung mit sich bringt.
Ebenfalls bei Steffen Spiele: Findevier. Fuchs und Hase, Eule, Igel und das dicke Wild schwein haben sich zum Versteckenspielen verabredet. Um uns an der Nase herum zu führen, halten sie ausnahmsweise einmal alle zusammen. Der Hase versteckt sich hinter dem Fuchs, der Igel hinter dem Wildschwein, die Eule hinter dem Hasen. Manchmal auch andersherum – bis man ganz durcheinander ist. Also heißt es aufpassen und gut beobachten. Wer die richtigen Scheiben umdreht und alle vier Tiere einer Art aufspürt, darf die Holztaler einsammeln, die als Preis ausgesetzt sind. Besonders spannend wird die Suche, wenn die beiden Waldwichtel auftauchen.
FINDEVIER ist ein stimmungsvolles Merkspiel mit schönem Spielmaterial aus Holz.
Beid Sedici sollen sechzehn quadratische Spielsteine mit zweifarbigen Mustern zu einem Raster aus 4 x 4 Steinen zusammengefügt werden. Die einzige Regel lautet: Hell an Hell – Dunkel an Dunkel. Der Anfang ist leicht – bis zur Vollendung kann es eine Weile dauern. Sedici kann als komplexes Solitärspiel auf drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden. Sedici für zwei Spieler ist ein trickreicher Wettstreit für zwei schlaue Plattenleger. Jeder versucht, seine acht Platten so im Raster zu verbauen, dass für die gegnerischen Steine kein Platz mehr bleibt.

Ravensburger geht auf „Deutschlandreise“
Bei Ravensburger darf geflucht werden – und das nicht zu knapp. Das freche Kartenspiel „Himmel, A…und Zwirn“ ist für sechs Spieler, die über acht Jahre als sind. Reihum legen die Akteure die tierischen Zahlenkarten in ihrer Hand auf einem Stapel ab. Kling einfach, doch – „Mist…“ – nicht immer passt die Karte. Deren Zahl muss höher sein als die bereits ausliegende oberste Karte des Ablagestapels und gleichzeitig niedriger als die oberhalb liegende Zielkarte. Kann ein Wettkämpfer nicht ausspielen, muss er – „ja Himmel, A… und Zwirn!“ – den markierten Ablagestapel als „Misthaufen“ zu sich nehmen. Das gibt ordentlich Minuspunkte und stinkt dem Betroffenen gewaltig.
Bei Ravensburger kann man auch auf „Deutschlandreise“ gehen. Die Spieler begeben sich dabei auf eine spannende und informative Reise durch Deutschland. Doch wo beginnen? Zuerst Winnetou in Bad Segeberg besuchen oder lieber in Heidelberg das größte Weinfass der Welt besichtigen? Abwechslung bieten die zwei Spielpläne der „Deutschlandreise“: Sie zeigen die geografische und auf der Rückseite die politische Karte der Bundesrepublik.
Bei Asara wird ein Wettstreit ausgerufen. Wer baut innerhalb von vier Jahren die meisten, höchsten und prächtigsten Türme? Zwei bis vier Baumeister ab neun Jahren erwerben auf den Märkten des fantastischen Landes Asara Fundamente, Spitzen, Mittelteile und Fenster. Doch das Material ist in verschieden wertvollen Ausführungen zu haben – und nicht jeder der persönlichen Einkäufer, welche die Bauherren ein ums andere Mal losschicken, darf jedes beliebige Teil kaufen. Wenn dann irgendwann doch die nötigen Teile im eigenen Vorrat lagern, ist noch lange nicht gesagt, ob auch das Geld noch reicht, die Erlaubnis zum Bauen zu erwerben. Hauptsache, am Ende reicht’s für das meiste Prestige.