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26.11.2010
Trends im Lebensmittelhandel
Geprägt wurde der Lebensmittelhandel in den vergangenen Jahren vor allem durch Bio- bzw. Öko-Lebensmittel, Produkte aus fairem Handel, Produkte im Sinne frischer Fertigprodukte oder auch Fett- und kalorienreduzierter Handel. Die Lebensmittelindustrie möchte den Wünschen der Kunden gerecht werden und lässt sich immer wieder Neues einfallen.
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Die Ernährungsindustrie ist einer der stabilsten Industriezweige und leistet gerade in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise einen wichtigen Beitrag für Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Die Anzahl der Arbeitnehmer in der Ernährungsindustrie stieg 2009 um 0,8 % auf 535.000 an. Damit zählt die Branche, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist, zu den vier größten deutschen Industriezweigen. Die Ernährungsindustrie erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von 149,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem Minus von 4,6 % gegenüber 2008. Damit verzeichnete die Branche den stärksten Umsatzrückgang seit Bestehen der Bundesrepublik. Ursächlich hierfür waren zwölf massive Preissenkungsrunden im deutschen Lebensmitteleinzelhandel in 2009 und ein stagnierendes Exportgeschäft. Mengenmäßig blieben Produktion und Absatz konstant. Die massiven Preissenkungen im Lebensmitteleinzelhandel waren das dominierende Thema des vergangenen Jahres. Die Lebensmittelhersteller erzielten 2009 für ihre Produkte um 3,8 % niedrigere Verkaufspreise als im Vorjahr. Dies schwächt die Unternehmen in ihrer Ertrags- und Investitionskraft. Preissenkungspotenziale durch günstiger gewordene Rohstoffe sind längst ausgereizt. Die Bundesvereinigung der Deutschen Lebensmittelindustrie (BVE) rechnet 2010 in der Ernährungsindustrie mit einem nominalen Umsatzplus von 1%. Dies setzt voraus, dass sich die Auslandsmärkte wieder beleben und die Preiskämpfe auf dem Inlandsmarkt ein Ende fnden.

Alkoholfreier Sekt
Egal ob auf der Firmenfeier oder bei privaten Festivitäten: Immer häufiger wird man Zeuge eines ungewöhnlichen Szenarios. Eine Schwangere trinkt ein paar Gläser Sekt, der Geschäftsmann prostet seinen Partnern zu, greift wenig später zum Autoschlüssel und fährt davon - meist gefolgt von den bösen Blicken anderer Gäste. Doch dafür gibt es keinen Grund, da immer öfter alkoholfreier Sekt ausgeschenkt wird. Während Bier ohne Alkohol in Deutschland bereits Erfolgsgeschichte geschrieben hat, erfreut sich auch alkoholfreier Sekt immer größerer Beliebtheit. Die Sektkellerei Schloss Wachenheim hatte als erste einen solchen entalkoholisierten Sekt unter dem Namen "Light Live" auf den Markt gebracht. "Zu einer schönen Feier gehört ganz klar das prickelnde und festliche Gefühl von Sekt. Doch auch wenn man nur ein, zwei Gläser trinkt und danach Auto fährt, kann bei der Polizeikontrolle die böse Überraschung kommen. Mit unserem alkoholfreien Sekt genießen die Gäste ihren Abend und fahren sicher nach Hause", sagt Petra Roth, Marketingleiterin der Sektkellerei. Gerade bei Frauen wird das prickelnde Getränk ohne Alkohol auch aus einem anderen Grund immer beliebter: Mit knapp 25 Kilokalorien pro 100 Millilitern hat die alkoholfreie Variante nur halb so viele Kalorien wie normaler Sekt.

Gefragt: Markt mit Biermixgetränken
Produktinnovationen tragen das Biermixsegment auch ins neue Jahrzehnt und verhelfen der Wachstumssorte der letzten zehn Jahre auch weiterhin zur Impulskraft im nationalen Biermarkt. Nach jahrenlangen, zuweilen rasanten Zuwächsen erreichte der Biermixmarkt 2009 mit einem moderaten Rückgang von -3,1% erwartungsgemäß zwar seine Konsolidierungsphase, konnte aber bereits in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht aufholen. „Eine flächendeckende Marktakzeptanz als Mehrgenerationengetränk haben wir erreicht, jetzt müssen Innovationen dem Biermixmarkt zu dauerhafter Attraktivität verhelfen.“, so Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer der Brauerei C. & A. Veltins. Der Anteil von Biermischgetränken im Handel lag 2009 nahezu unverändert bei 6,5% (+0,1%). Damit rangiert Biermix nach Pils und Export gleich hinter Weizenbieren und ist aus dem Sortenportfolio der deutschen Brauer nicht mehr wegzudenken. Biermixgetränke sprechen längst nicht mehr nur die jungen Verbraucher an. Vielmehr schätzen auch ältere Zielgruppen den fruchtigen und erfrischenden Geschmack bei vermindertem Alkoholgehalt. Die Käuferstruktur beweist, dass Biermix auch Generationen übergreifend beliebt ist: 79,3% aller Konsumenten, die zu Biermischgetränken greifen, sind zwischen 19 und 59 Jahren. Vor allem die facettenreichen Geschmacksrichtungen sind Garant dafür, dass Biermix eine solch breite Verbraucherakzeptanz findet. Da Biermix überwiegend ein Markenthema ist, spielen Discounter in diesem Segment eine eher unbedeutende Rolle. Rund 68% aller Biermischgetränke werden im klassischen Lebensmitteleinzelhandel und in Getränkeabholmärkten verkauft, nur 32% via Discounter. Während PET und Dose nur unwesentliche Gebindeanteile ausmachen, bleiben umweltfreundliche Mehrwegflaschen die Favoriten der Verbraucher. 80% wurden 2009 in Mehrweg-Glasflaschen abgefüllt –
Tendenz leicht steigend. Für die Brauerei C. & A. Veltins ist die Mehrweg-Glasflasche beim Biermix das zentrale Gebinde.

Nichts geht ohne Convenience-Produkte
Voll im Trend beim Verbraucher liegen frische Convenience Produkte. Das Sortiment reicht von frischen Nudeln, Feinkostsalaten, frisch geschnittenem Obst bis zu Fruchtsäften und kompletten Fertiggerichten. Dieses in Deutschland noch relativ junge und kleine Marktsegment wird von der BVE im Rahmen von Chilled Food Arbeitskreisen unterstützt. In gemeinsamen Arbeitsgruppen von Industrie und Handel werden Probleme erörtert und z.B. konkrete Konzepten für das Sortimentsmarketing, die Verbraucherkommunikation oder die richtige Platzierung im Handel erarbeitet. Dies soll helfen, diese Warengruppe erfolgreich zu etablieren und den Unternehmen gute Wertschöpfungsperspektiven zu eröffnen. Ein Ergebnis dieses Dialoges ist die Umbenennung der Produktkategorie von „Chilled Food“ in „Kühlkost“ in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Dies soll das Verbraucherverständnis für diese Produkte fördern. Als Plattform für die Branche hat sich in Köln die Chilled Food Kongressmesse etabliert, die Informations- und Kontaktbörse zugleich ist. Hier wird alle zwei Jahre - alternierend mit der Anuga Messe - auch der Chilled Food Award von Köln Messe und Lebensmittel Praxis Verlag verliehen.

Hauptsache „Bio“
Jeder zweite Deutsche setzt beim Kauf von Lebensmitteln vor allem auf „Bio“ und regionale Herkunft oder nimmt eine bewusste Auswahl aufgrund von Inhaltsstoffen vor. Bereits jeder Zehnte entscheidet sich ausschließlich für Bio-Produkte. Dies ist das Ergebnis einer bundesweiten Befragung, die von der auf den Food-Bereich spezialisierten Agentur P.U.N.K.T. PR initiiert wurde. Zwar kaufen 87 Prozent der Verbraucher ihre Bio-Produkte und vegetarischen Lebensmittel auch in Supermärkten, jedoch jeder Dritte (36%) gehört heute schon zu den Stammkunden von Bioläden, Biohöfen und regionalen Produzenten. Nachholbedarf hat der Lebensmitteleinzelhandel in Sachen Vertrauen. Fast 60 Prozent er Verbraucher glauben, dass die Qualität der Bio-Produkte im LEH nicht mit der in Bioläden mithalten kann. „Der Lebensmitteleinzelhandel hat in Sachen Image bei Bio-Produkten erhebliche Defizite, an denen er unbedingt arbeiten muss“, sagt Studienleiter Siegmund Kolthoff von P.U.N.K.T. PR. „Ansonsten besteht die Gefahr, zukünftig an dem stark wachsenden Bio-Markt nicht mehr partizipieren zu können.“ Immer mehr Bundesbürger ernähren sich heute vegetarisch. 73 Prozent der Befragten der Studie geben an, dass sie zumindest ab und zu bewusst auf Fleisch verzichten. Immerhin jeder Zweite ernährt sich sogar mindestens einmal in der Woche vegetarisch. Die Vegetarier sind demnach eine interessante Käuferschicht für die Ernährungsindustrie. Laut einer Untersuchung der Universität Jena aus dem Jahr 2007 sind Vegetarier zu 80 Prozent weiblich, jung und überdurchschnittlich gebildet. Die bekanntesten Bio-Marken im Lebensmittel-Einzelhandel sind laut der Studie Rewe Bio mit einer Markenbekanntheit von 44 Prozent, real bio (23 Prozent), Naturgut/Penny (19 Prozent) und Gutbio/Aldi (18 Prozent). Die Studie zeigt, dass das Bewusstsein für gesunde Ernährung bei den Verbrauchern steigt. Bei der Lebensmittelhauswahl zählen vor allem die Qualität und der Geschmack der Produkte, für die auch gerne etwas mehr Geld ausgegeben wird.

Biolebensmittel aus Deutschland bevorzugt
Die Ausweitung der Biosortimente im Lebensmitteleinzelhandel und bei den Discountern sowie die Entstehung von großflächigen Biosupermärkten zeigen mittlerweile Wirkung. Vor fünf Jahren wünschte sich rund ein Drittel der Deutschen ein breiteres Angebot an Bioprodukten. Aktuell ist es noch ein Viertel. Relativ stabil hat sich der Anteil derjenigen gehalten, die bereit sind, für Bioprodukte auch mehr Geld auszugeben. Waren es im Jahr 2005 knapp 29 Prozent, liegt der Wert aktuell bei rund 25 Prozent. Bioprodukte gelten auch als aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Rund ein Viertel der deutschen Haushalte sieht hier einen positiven Aspekt durch den Kauf von Biolebensmitteln. In diesen Kontext fällt auch die Bedeutung der Herkunft der Biolebensmittel. Wenn sie die Wahl haben, bevorzugen aktuell rund 48 Prozent der Verbraucher Bioprodukte aus Deutschland. Ein weiteres Argument für heimische Produkte ist das Urteil der Verbraucher, dass bei deutschen Produkten die Einhaltung von Regeln für Bioprodukte strenger kontrolliert wird. Rund 43 Prozent der deutschen Haushalte sind hiervon überzeugt.

Fruchtchips statt fettige Chips
Für alle, die keine Lust mehr auf salzige, fettige Snacks haben, gibt es die gesunde Alternative zum Knabbern ganz ohne Reuegefühl und schlechtem Gewissen. In drei verschiedenen Sorten (Erdbeere, Ananas, Apfel) hat true fruits Fruchtchips auf dem Markt gebracht, die besonders kunsprig sind. Im Gegensatz zu normalen Trockenfrüchten, die mit Wärme getrocknet werden und dadurch Vitamine und Nährstoffe verlieren, wird den neuen true fruits crisps lediglich das komplette Wasser entzogen. Sofort nach der Ernte werden die Früchte schockgefroren, um alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe zu erhalten. Danach wird dem Obst das Wasser entzogen. Durch die geringe Gefriertemperatur und die schonende Trocknung bleiben alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine fast vollständig erhalten. Wie bereits bei den Smoothies werden auch bei der Herstellung der crisps keine Zucker-, Aroma-, Zusatz-, Konservierungs- oder Farbstoffe verwendet. 

Vollkornpasta von Barilla
Barilla erweitert sein Vollkornpasta-Sortiment. Die Barilla Integrale Produktion unterscheidet sich von der herkömmlichen Vollkornpasta. Hergestellt in den Barilla eigenen Mühlen wird die sogenannte Kleie nicht wie üblich vom Korn getrennt, sonder das volle Korn wir in 70 Arbeitsschritten immer wieder gemahlen und gesiebt. Damit gelingt es, einen homogenen, in der Farbe helleren Vollkorngrieß, herzustellen, der auch geschmacklich der traditionellen Pasta in nichts nachsteht. Barilla ist laut eigener Aussage das einzige Unternehmen, das dieses spezielle Herstellungsverfahren anwendet. So bleiben die wertvollen Nährstoffe der Kleie, wie Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe vollständig erhalten. 

Convenience-Produkt von Arla Buko
Wer Lust auf eine warme Mahlzeit, aber keine Zeit für die Zubereitung hat, greift gerne zu einem Convenience-Produkt. Arla Buko greift diesen Trend auf: Arla Buko warm & cremig überzeugt mit der schnellen und unkomplizierten Zubereitung und setzt gleichzeitig auf Natürlichkeit. Denn der neue Frischkäse für den warmen Genuss kommt ganz ohne Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe aus. Für das natürliche Geschmackserlebnis sorgen ausschließlich beste, natürliche Zutaten. Die schnellste und einfachste Art, Arla Buko warm & cremig zuzubereiten, ist in der Mikrowelle: Einfach bei 600 Watt ca. 90 Sekunden erhitzen und anschließend die kleine warme Mahlzeit als Dip mit Gemüse oder als Brotaufstrich genießen. Wer keine Mikrowelle hat, kann Arla Buko warm & cremig auch im Wasserbad erhitzen.