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05.09.2011
Modethemen Herbst/Winter 2011/12
Die Modetrends Herbst/Winter präsentieren sich einerseits rustikal, stylisch und elegant andererseits. Während Männer Grobstrick und militärisch angehauchte Modelle wählen, kommen bei Frauen vor allem gepflegte, lässige und elegante Formen gut an. Bei den Accessoires greift der Mann gerne zu Tasche und Wolltüchern, Frauen bevorzugen flache Schnürer. Stiefel liegen aber nach wie vor im Trend.
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Nur nicht übertreiben! Wer glaubt, in der Mode müsste es kunterbunt und schrill zugehen, hat sich getäuscht. Jedenfalls, wenn es um die Herbst- und Wintermode 2011/12 geht. Zurückhaltung ist wieder einmal angesagt. Funktionalität ist gefragt. Wie das Deutsche Modeinstitut mitteilt, kommen bei Frauen verstärkt dunkelblaue Blazermantel zum Einsatz. Chinohosen, der Trend schlechthin, hält sich auch über die kühleren Herbst- und Wintermonate. Ob für’s Büro oder einfach als Freizeitlook – Chinohosen sind sowohl bei Frauen als auch Männern sehr gefragt. Letztlich geht es darum, aus sämtlichen Einzelteilen den passenden Look zu kreieren. Blazer beispielsweise kommen nicht mehr ganz so gewagt daher. Frauen setzen auf zweireihige Formen. Ebenfalls gefragt: Bikerjacken. Röcke und Kleider sind meist geradförmig. Beliebte Materialien sind Strick, Jersey oder auch Doubleface-Wolle. Das Gute daran: kombiniert werden kann dieses Outfit mit Pumps und sämtlichen Jackentypen. Feminine Kleider, die die Taille betonen und schwingende Säume haben, werden meist mit sportiven Jacken kombiniert. Blusen laufen derzeit Shirts den Rang ab. In den Materialien Flanelle oder auch Baumwolle, können sie perfekt mit Chinohosen kombiniert werden. Dadurch entsteht ein sportlich, lässiger und auch eleganter Auftritt zugleich. Wie bei Männern kommen auch bei Frauen Outdoor-Westen gut an. Die Jacken ohne Mäntel und Ärmel werden über Strick oder über Blazer getragen. Lammfell, Stepü oder auch Doubleface sind beliebte Materialien.
Rustikal, aber keineswegs übertrieben, kleiden sich die Herren der Schöpfung. Chinohosen sind auch hier ein Muss, die mit Hemd oder auch Sakko kombiniert werden können. Boots, die vor Nässe und Kälte schützen, sind ebenso beliebte Accessoires wie Schal, Wolltuch, Handschuh und Mütze. Warme Parkamodelle eignen sich für frostige Tage. Beliebte Materialien sind Cord, Flanell, grober Strick, Leder oder auch Lammfell.
Strickjacken- und Pullivarianten werden mit dicken Steppwesten outdoortauglich gemacht.

Schuhtrends: Rustikal, verspielt und elegant
Im Schuhbereich sind kühle, metallische Schattierungen – von Blau bis Grau – gefragt. Cooler, metallischer Glanz entsteht durch Stahl, Titan oder auch Chrom. Erdige, sehr natürliche Farben kommen dabei ebenso gut an: Brauntöne oder auch graustichige Taupe- und Trüffelvarianten. Beliebt sind in dieser Saison auch Rot- und Cognacnuancen. Trendmaterial ist zweifelsfrei Leder. Die Auswahl reicht dabei über Soft-Nappas und Nubuk bis hin zu Velours. Dieses ist gewaschen, geölt, gefettet, gebürstet oder auch gewachst. Dazu gesellen sich Hightech-Materialien wie glänzende Nylons mit funktioneller Tex-Ausrüstung. Ebenfalls dabei sind rustikale Woll- und Filzthemen. Die Dekoration fällt eher sparsam aus – Pailletten, Schleifen, opulente Schmucksteine oder auch Animal Prints kommen zum Einsatz. Besonders bei Frauen angesagt sind Worker- und Bikerstiefel und Schürboots. Auch Gummistiefel, bedruckt im Mix mit Leder, Filz und Fell, sind dabei. Ankle Boots und Clog-Stiefel mit Nieten und Holzsohlen gesellen sich dazu. Gefragt sind eher maskuline Schuhtypen wie beispielsweise Budapester sowie Loafer, die mit flachen Sohlen oder auch feminin wirkend mit High Heels. Die Herren der Schöpfung schlüpfen in Stiefel und Stiefeletten: Knöchelhohe Worker- und Bikerboots und wadenlange Stiefel. Rustikalität ist gefragt. Diese unterstreichen Schürboots mit Haken und Ösen. Gefragt sind Vintage-Effekte, deftige Profilsohlen, markante Rahmen und Kontrastnähte. Als Eyecatcher dient kariertes Flanellfutter. Landlord-Feeling versprühen Brogues und Budapester mit edlen, glänzenden Kalbledern. Funktionalität ist gefragt. Unerlässlich sind beispielsweise Lammfell, Wollfutter und Tex-Membrane.

Hauptthemen der Saison:

Thema 1: Neue Alte Eleganz

Die CPD-Messe hat drei Hauptthemen definiert. Darunter die „Neuen Alte Eleganz“. Weibliche Formen sind gefragt, aber diese dürfen auch gerne Ecken und Kanten haben. Nach der extremen und skulpturalen Schulterbetonung rücken jetzt die Hüften mit haarscharfen Schnitten in den Mittelpunkt. Entschärft mit femininen Details und einem Hauch Sexyness der 50er Jahre werden Traditionen mit neuen Geist wiederbelebt. Die Schnitte betonen die weiblichen Formen; akzentuierte Taillen, elegante Materialien wie Seide, feiner Strick und ein Hauch von Transparenz bestimmen das Bild. Dem Winter angepasst dominieren dunkle Farben wie Schwarz- und Graublau, goldige Grüntöne und schlammiges Mauve.

Thema 2: Barock’N’Roll

Multikulti trifft Pfadfinder trifft Nerd trifft Dandy – die Designer zeigen, dass alles geht und liefern einen gewagt opulenten Stil-, Muster- und Materialmix. Exzentrische Applikationen und straßentaugliche Folkelemente liefern einen winterlich-dekorativen Look. Key-Elemente sind schmale Hosenformen, grob gestrickte Schals, Wolle und Lammfell, Ausbrenneroptiken, Leder-Applikationen, Brokatstoffe und Pelzbesatz. Die Farbskala bewegt sich dabei auf der kompletten Beige- bis Braunpalette, bedient sich jedoch ebenfalls bei Bordeauxrot, Senfgelb, Gold- und zarten Orangentönen.

Thema 3: Klare Klarheit

Schwarz ist das neue Schwarz, Beschränkt auf klare Formen und Silhouetten baut dieser Stil auf Reduktion und Präzision. Die Trägerin wirkt aufgeräumt, trägt kaum Accessoires und beschränkt sich auf das Wesentliche. Die Qualitäten reichen von glatten Wollen und Leder bis zu fast sportiv angehauchten Jerseys. Schlüsselelemente sind adrogyne Mäntel, Jacketts und Hosenanzüge, leicht überschnittene Schultersilhouetten und einfaches Schwarz bis hin zu dunklem Grau und Schwarz/Weiß-Kontrasten.

Mode für Kinder: verspielt und stylisch
Was für die Großen gut ist, muss für die Kleinen ebenfalls nicht schlecht sein. Der Nachwuchs kommt ebenfalls ganz schön stylisch daher. Ein längerer Parka gefällt nicht nur optisch, sondern bietet auch die nötige Wärme an kalten Tagen. Generell gilt die Devise: gut ist, was gefällt. Deshalb darf nach Lust und Laune gemischt werden. Die Jeanshose zum lässigen Hemd und Norwegerpulli zu kniehohen Schuhen. Vor allem Strick ist gefragt, das für Gemütlichkeit sorgt. Insgesamt wird auf Sportlichkeit geachtet. Spielen optische Gründe natürlich bei der Auswahl eine Rolle, zählt aber noch viel mehr die Funktionalität. Wer draußen spielt und mit Freunden bei der Schnitzeljagd mitmacht, möchte vor allem bequeme Kleidung und Platz zur Entfaltung haben. Enge Hosen und Jacken würden da nur stören.

Trekkingjacken von Jack Wolfskin
Wer bei niedrigen Temperaturen einen optimalen Kälteschutz benötigt, sein Augenmerk aber auf geringeres Gewicht legt und zugleich einen günstigeren Preis sucht, für den stellen die gefütterten Jacken von Jack Wolfskin die ideale Wahl dar. Dabei ist ihr technischer Anspruch, im Vergleich zu den 3-in-1-Jacken, ebenfalls hoch, die Materialien genauso funktionell und die Ausstattung perfekt durchdacht. Ein besonderes Detail vieler gefütterter Jacken von Jack Wolfskin ist das so genannte „Body Mapping“: Hierbei werden die unterschiedlichen Wärmebedürfnisse an verschiedenen Bereichen des Oberkörpers berücksichtigt. D.h., Wattierungen und Füllungen werden je nach Körperregion in unterschiedlicher Materialstärke verarbeitet. Ist in einer Partie mehr Atmungsaktivität gefragt, wird Highloft-Fleece anstelle der Wattierung eingesetzt. Die längeren Härchen gewährleisten einen hohen Wärmerückhalt, sind dabei aber nochmals atmungsaktiver als klassisches Fleece.
Mit der Cold Trail Men stellt Jack Wolfskin eine anspruchsvolle, wattierte Trekkingjacke vor. Sie hat den klassischen längeren Schnitt und die typischen Ausstattungsdetails: Unterarm-Reißverschlüsse erlauben individuelle Belüftung, die Kapuze hat einen verstärkten Schild und ist rundum einstellbar. und Aktivität ist Programm bei der Wanderjacke Icefall Jacket Men: Zum einen kann hier über Unterarm-Reißverschlüsse der Grad der Belüftung individuell bestimmt werden. Zum anderen erhöhen Einsätze aus dem elastischen Wetterschutz-Material Texapore Taslan Stretch 2L an den Schultern die Bewegungsfreiheit.
Hauptmaterial ist das robuste und recht leichte 2-Lagen-Laminat Texapore Taslite 2L. Als Kälteschutz werden zwei unterschiedliche Material-Stärken der Wattierung Microguard verarbeitet.

Die Tasche für den Mann
Der Trend der letzten Jahre setzt sich auch in dieser Saison weiter fort. Männer tragen Tasche. Besonders beliebt sind Aktentaschen mit Kurzgriff. Perfekt für’s Büro oder die Unterlagen für das Studium ist die Aktentasche nicht nur optisch ein Hingucker, sondern erfüllt auch noch nützliche Dienste. Gefragt sind aber auch Weekender aus Glattleder. Besonders praktisch, wenn die Schulterriemen auch abgenommen werden können. So kann Mann kurzfristig entscheiden, wie er die Tasche tragen möchte. Festzuhalten ist allerdings, dass Männer Taschen in erster Linie als Mittel zum Zweck einsetzen. Wer in den Gym geht, packt seine Tasche mit Sportklamotten und wer ins Büro geht, packt Ordner und andere Unterlagen in die Tasche. Natürlich sollen Taschen auch optisch was hermachen. Für Männer spielt aber nach wie vor noch – im Gegensatz zu Frauen – vielmehr die Funktionalität die entscheidende Rolle.

Pefekter Halt für Bergsteiger
Ein Schuh für Alpinisten für alle vier Jahreszeiten. Sein Einsatzbereich reicht von der Mixedtour über das Eisklettern bis zur klassischen Westalpenroute. Der Schuh im klassischen Design mit einem 3 mm dicken Oberleder aus Perwanger-Leder verfügt außerdem über eine Gore-Tex Duratherm XL Isolierung. Die Widerstandsfähigkeit wird kombiniert mit innovativen Technologien, wie etwa dem patentierten Flex-System der Sohle, der anatomischen Form des Leistens, sowie mit asymmetrischem Profil der Schuspitze. Salewa, der Südtiroler Bergspezialist, hat mit dem Modell „Pro Guide“ einen Schuh entwickelt, der mit Steigeisen bestückt werden kann, gleichzeitig aber auch dank eines Patents für die leichteren Passagen und beim Zustieg weich wird und somit das perfekte Schuhwerk darstellt.