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03.08.2007
Mode und Accessoires: Die Herbstthemen im Überblick
Neue Formen und Proportionen sowie ein neues Zusammenspiel der Sortimente zeichnen die Herbstmode 2007 aus. Das berichtet das Deutsche Mode-Institut. Ob extravagant, lässig, militärisch oder sportlich, die Herbst-Looks dieses Jahres sorgen für genügend Abwechslung. Welche Trends und Themen im Mode- und Accessoirebereich dabei eine wichtige Rolle spielen, bringt Zentralmarkt in der aktuellen Ausgabe.
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Mode für die Masse
Wer an Mode denkt, dem kommen oftmals bekannte Designerlabels in den Sinn wie Gucci, Versace oder Dolce Gabbana. Schnell könnte der Eindruck entstehen, Mode sei in erster Linie fürs „betuchte Volk“ gemacht. Doch die Grenze zwischen Top Designern und Billigware verwischt zusehends. Dass sich hochpreisige Mode keineswegs radikal von Mode, die in das mittlere oder untere Preissegment fällt, abgrenzt, zeigen Beispiele wie die Zusammenarbeit des Modeschöpfers Karl Lagerfeld mit dem schwedischen Textileinzelhandelsunternehmen H&M. Auch das niederländische Designer-Duo „Victor & Rolf“ arbeitete bereits mit H&M zusammen. Darüber hinaus präsentiert Sängerin Anastacia mit „s.Oliver“ ihre Modekampagne. „Durch die scheinbare Unvereinbarkeit ist der Aufmerksamkeitseffekt erzielt worden“, so Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts. Er betont zudem, dass vor allem das mittlere Preissegment wichtig sei – einerseits für die Textilindustrie, andererseits für den Konsumenten.Mode besteht keineswegs nur aus Luxus. Das meint Peter Paul Polte, Herausgeber der Fachzeitschrift TextilWirtschaft. Wer regelmäßig in Hochglanzmagazinen blättert, könnte zwar einen anderen Eindruck bekommen. Doch das täuscht. „Rund 200 Modezeitschriften sind in Deutschland auf dem Markt. Nur ganz wenige davon präsentieren aber tatsächlich Mode, die in den Bereich Luxus fällt“, so Peter Paul Polte. Gerd Müller-Thomkins bekräftigt Poltes Aussage. „Im Bereich Mode gibt es ein unglaublich großes Angebot an preiswerter Ware. Es gibt kaum ein Konsumgüterprodukt, das so billig zu haben ist wie Bekleidung.

Die Herbstthemen im Überblick

Thema 1:Military-Look
Er taucht immer wieder auf, verschwindet plötzlich und spielt doch immer wieder eine Rolle in der Modelwelt. Der Military Look. Auch bei der diesjährigen Herbstmode tritt er in den Vordergrund. Militärisch anmutende Outfits sind längst keiner bestimmten Gruppe mehr zuzuordnen, sondern können schlichtweg von jedem getragen werden, der dazu Lust hat. Im Bereich des Military-Looks spielt Camouflage eine wichtige Rolle. Ob Hosen, T-Shirts oder Caps, Kleidung im Tarn-Look ist auch während der Herbstzeit ein Trend.Der Uniformlook soll an die Kleidung der früheren Militärkadetten erinnern: aufgesetzte Taschen und Schulterklappen (Epauletten), Metallknöpfe mit Reliefs, doppelreihige Jacken, schmale Anzüge und schlichte Hemden. Dieser Uniformlook sollte allerdings mit einigen netten Teilen aufgepeppt werden. Zum Beispiel mit einer Strickmütze oder einem grob gestrickten Pullover.

Thema 2: „Very British“
Auch der Brit-Look, bereits im vergangenen Jahr ein Trend, ist in diesem Herbst angesagt. Wichtige Farben sind dabei Naturfarben wie beispielsweise braun, beige, moosgrün oder weinrot. Favorisierte Stoffe sind vor allem Cord, Tweed und Wolle. Die Cordhose in Verbindung mit dem Tweedsakko wird von der Modebranche als „absoluter Renner“ gepriesen. Karos und Streifen sind erlaubt. In Sachen Mäntel sind Trenchs und Dufflecoats angesagt. Anzüge sind in dieser Saison oftmals aus kariertem Wollstoff. Der Brit-Look lässt sich zudem kombinieren mit einem Pullunder, am besten mit V-Ausschnitt. Ergänzt wird der Look mit Halbschuhen aus Rau- oder Glattleder. Bei kalten Temperaturen bietet sich auch eine Stiefelette mit Kreppsohle an. Geschnürte High Heels passen ebenfalls ins Bild des „Schotten-Looks“.

Thema 3: Edler Rock-Style
Glamouröses mit Punkigem oder Rockigem zu mischen. Das ist keine Modesünde, sondern in diesem Herbst ein weiterer Trend. Die Hosen sind eher schmal geschnitten geschnitten, meist schwarz, entweder aus Jeansstoff, aus feiner Seide oder Leder. Zudem lassen sich mit Nieten und Ketten verzierte Stiefel problemlos mit einem Blazer oder einem schlichten Pullover kombinieren. Kombiniert wird das Ganze mit einem schwarzen Hemd oder einem bedruckten T-Shirt. Ein Punkgürtel mit Spitznieten sowie eine auffällige Hals- oder Panzerkette können als Accessoire dazu getragen werden. Auch die bekannte Pilotenbrille, die schon Hollywood-Schauspieler Tom Cruise in „Top Gun“ trug, passt in diesen Bereich. Vervollständigt wird das Edel-Rockeroutfit mit einer Lederjacke.

Thema 4: Sport trifft Mode
Die Verbindung von Sport und Fashion ist ein weiteres Thema, das in diesem Herbst eine große Rolle spielt. Beispielsweise können Jogginghosen und Kapuzenshirts kombiniert werden. Ein Outfit, das ebenso straßentauglich ist wie die Verbindung aus knapper Hot-Pants und figurbetonter Lederjacke. Modisch nicht mehr auf der höhe der Zeit sind fransige, mit Löcher gespickte Jeans. Der „Gammel-Look“, beispielsweise gekennzeichnet von gebleichten, ausgefransten oder auch löchrigen Stellen, ist passé. Das meint zumindest Peter Paul Polte. „Im Bereich der Mode spiel Sportivität bei den Frauen und Männern nach wie vor eine große Rolle. Dazu zählen beispielweise Shirts, Swetshirts oder auch die Jeans. Jeans werden nach wie vor von den Menschen gekauft. Der Hype hochpreisiger Jeans ist allerdings vorbei.“ Zudem sei die Jeansmode „cleaner“ geworden, wie es Polte ausdrückt. 

Thema 5: Retro-Look - enge Bleistiftröcke angesagt
Der Bleistiftrock ist ein besonders enger Rock, der wegen seiner Erscheinung auch schon mal als Schlauch- oder Fesselrock bezeichnet wird. Bereits in den 50-er und 60-er Jahren, vor allem in den USA, war der Bleistiftrock populär. Getragen werden darf der Bleistiftrock sowohl im Büro als auch in der Freizeit. Beispielsweise in Verbindung mit einer Bluse, einem gerade geschnittenen Pullover oder einem Blazer. Klobige Stiefel oder Ballerinas können mit dem Bleistiftrock getragen werden und verleihen so dem Outfit eine sportliche Note.

Thema 6: Metallic
Frauen, die modetechnisch glänzen wollen, treten im Metallic-Look auf. Eine Neuheit in diesem Bereich sind komplette Gold-Outfits als Tagesgarderobe. Dabei wird ein goldenes Kleid mit einer goldenen Kette sowie einem goldfarbenen Gürtel kombiniert. Wer es etwas dezenter mag, kann auf den Mix in den Farben Schwarz, Creme-oder Brauntönen zurückgreifen. Jugendlich-leger wirkt das Outfit, wenn eine Leggings zum goldenen „Mini“ getragen wird. Während der ein oder andere hier von modischer Verfehlung spricht, bezeichnen die „Insider“ diese Kombination als „tollen Stilbruch“.

Thema 7: Tiger-Style
Auch der Animal-Print-Look (engl. Bezeichnung für Tier- oder Druckmuster, die wie Tierfelle und Tierhäute aussehen) ist wieder in Mode. Vom Mantel, Kleid, Handschuh, Hut bis hin zum Schuh gibt es eigentlich jedes Kleidungsstück im Tier-Look. Auch Accessoires wie Taschen im Animal-Print sind angesagt. Damit es aber nicht zu wild wird, sollten Accessoires mit Tiermuster am besten zu unifarbenen Outfits kombiniert werden.

Daniel Schmidt 

Zentralmarkt

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