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09.01.2008
Mode: Trendthemen für Frühjahr und Sommer
Die diesjährige Frühjahrs- und Sommermode wird sich im Vergleich zum Vorjahr nicht grundsätzlich ändern. Nur etwas „ausgefeilter“, so das Deutsche Mode-Institut, werde sich die Mode präsentieren. Eher schlicht, mit leichten Stoffen und frischen Farben kommen die Kollektionen daher. Zentralmarkt hat wichtige Themen für Damen-, Herren- und Kindermode recherchiert.
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Bei der Damenmode soll vor allem die „Leichtigkeit und Helligkeit“ im Vordergrund stehen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Farbe Weiß – und zwar in den verschiedensten Varianten. Zudem sind Hellgrauschattierungen und silbrige Oberflächen gefragt. Graphit, Schwarz oder Navy werden als Kontrastfarben verwendet. Leuchtende Töne wie Elektricblue, Gelb, Rot, Cyclamen, Orange und Grasgrün können gut zu Weiß oder Hellgrau kombiniert werden. Layering, so wie das Kombinieren in mehreren Schichten aus unterschiedlich langen und unteschiedlich weiten Einzelteilen bezeichnet wird, ist das Grundprinzip beim Aufbau der Damen-Outfits.
„Leicht, licht, frisch“ – so beschreibt das Deutsche Modeinstitut die Männermode in diesem Sommer. Farben wie Beton, Aluminium, Asphalt sowie dunkle Farben wie Schwarz und dunkles Blau liegen im Trend. Aber auch helle Farben wie Weiß, Tabak und Khaki sind wichtig. Aber auch auffällige Farbtöne kommen zum Einsatz: Gelb, Elekticblue, Sonnengelb, Chlorophyllgrün und Feuerrot werden unter anderem bei Jeans, Polos, Surfer-Bermudas oder auch Blousons eingesetzt. Im Casual-Bereich wird das erfolgreiche Fieldjacket weiterentwickelt. Neu sind verkürzte Styles und extrem aufwendige Details wie Uniformtaschen, Riegel, Steppungen. Als Aufsteiger der Saison wird der Blouson bezeichnet. Sportsakkos profitieren vom Erfolg der Fieldjackets und verjüngen sich über neue funktionale Details wie beispielsweise Westeneinsätze und Ellbogen-Patches.
Im Bereich Kindermode steht für den Sommer vor allem luftiges Schuhwerk und Kopfbedeckungen im Mittelpunkt. Ob sportliches Cap oder Strohhut – Schutz vor Sonnenstrahlen ist wichtig. Gerade auch bei Kindern. Insgesamt ist der Stil locker, lässig und muss vor allem bequem sein.

Damen: 
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Thema 1: College-Stil
Faltenrock, Streifenbluse und Blazer – wichtige Bestandteile des College-Stils, der auch in diesem Frühjahr als angesagter Modestil gilt. Wer es jung und frech mag, trägt Minirock und dicke Leggings. Der Pencilskirt spielt hier auch eine Rolle. Auch für Frauen, die nicht ganz so schlank sind, ist der Pencilskirt eine Alternative. Lässig wirkt der Rock, wenn er mit Pulli getragen wird. Pencilskirts mit sportiven Details sind auf dem Vormarsch. Sie können perfekt mit vielen weiten Shirts, Hemden und Tunika-Kleidern kombiniert werden.

Thema 2: Blusen
Ohne Bluse, vor allem in der Farbe Weiß, geht im Modebereich der Damen nichts. Ob Kurz oder lang, schmal oder weit, lässig oder elegant, Blusen gibt es für jeden Mode-Stil. Schick sind kurz und tailliert geschnittene Blusen, die mit Schleifen und Pufferärmeln versehen sind. Passend dazu sind Bleistiftröcke, überlange Handschuhe und die Basken-Mütze. Zum Drübertragen gibt es beispielseise die weite Bluse mit sportlichem Poloverschluss. Die Ärmel sind meist in ¾-Länge und schließen mit einem schmalen Bund ab ab. Auffällig können sich mutige und figurbetonte Frauen mit einer Bluse, die tailliert geschnitten ist, kleiden. In Kombination mit einer collen Lederhose ist der gewollte Stilbruch perfekt.

Thema 3: Größe zeigen!
Für den Leggy-Look (leggy=langbeinig) werden Schuhe gebraucht, die die Beine optisch verlängern. Plateauschuhe werden in allen Höhen und Stilarten also ein wichtiges Thema sein. Weiße Schuhe und mindestens ein Paar in leuchtenden Farben gehören zu den „must haves“ der Saison. Neue High-Tech-Materialien sorgen für innovative Formen bei den Absätzen und den Sohlen. Breite Gürtel werden gebraucht, um die schmale Taille zu betonen. Sommerlicher Schmuck hat XXL-Maße angenommen und ist transparent oder aus leuchtend farbigen Plastikmaterialien. Er darf an die 60-er Jahre erinnern oder ein wenig futuristisch daherkommen. Taschen und Sonnenbrillen sind nach wie vor angesagte Accessoires, zeigen aber in punkto Innovation wenig Neues. 

Thema 4: Kleider
Sie sind auch die idealen Partner zu den vielen Kleidern, die ihren begonnenen Siegeszug im nächsten Sommer fortsetzen werden. Ihre Variationsbreite ist unbegrenzt, aber minikurze H-Silhouettenkleider a la Sixties werden die Favoriten bei der jungen modischen Klientel sein. Nach wie vor sind Empirekleider, Mantelkleider, Shirt-Kleider, Parka-Kleider, Schürzenkleider und alle hochsommerlichen Formen mit dabei. Vieles davon wird mit schmalen Hosen ergänzt und als Tunika getragen. Die neuen Kleider haben alles Ältliche und Angestrengte verloren; sie sind unkompliziert und unbeschränkt kombinierbar – das ist das Geheimnis ihres anhaltenden Erfolges.

Thema 5: Five-Pocket-Jeans
Gelbe, leuchtende blaue und rote Five-Pocket-Jeans sind im kommenden Sommer angesagt. Farben, die an die klassische Moderne der 30er Jahre und an die radikale Modernität der 60er erinnern, und die auch für den Sport typisch sind. Sowohl die 60-er Jahre als auch der Sport beeinflussen nicht nur in Sachen Farbe die diesjährige Frühjahrs- und Sommersaison. Entscheidend für den Ausdruck von Leichtigkeit und Modernität sind vor allem die Materialien. Neue High-Tech-Materialien, Nylons, Paperweights und Fallschirmseide sorgen für eine neue Optik und ein neuen Tragekomfort. Klassiker wie Baumwolle, Wolle und Leinen sind 2008 besonders feinfädig und leicht. Die Looks werden noch stärker als bisher aus Einzelteilen aufgebaut. Hosenanzüge und Kostüme sind dabei, spielen insgesamt aber nur eine Nebenrolle.
Thema: 60er-Jahre
Röhrenhosen, schmale Longshirts und kurze kastige Jacken im Stil der 60-er Jahre kennzeichnen dieses Thema. Schmale Hosen in allen Längen dominieren. Beine stehen im Blickpunkt! Kniefreie Röcke und Kleider sind obligatorisch – Mini darf, muss aber nicht sein. Oft werden leggingähnliche Stretchhosen unter Minilängen getragen. Für ganz Trendige gibt es die weite Hose mit hoher Taille als Alternative zur Röhrenjeans, deren Bund allerdings auch wieder nach oben gerückt ist. Dazu werden kleine Blüschen mit bravem Bubikragen und knappe Bikerjacken oder taillenkurze Blousons darüber getragen. Jacken und Outdoor-Formen kommen grundsätzlich aus dem sportiven Bereich, normale Blazer sind nicht mehr gefragt. Schimmernde Boxerblousons, Bikerjacken aus sommerlichem Leder und Parkas aus superleichtem Nylon sind die „must haves“, die zu allem kombiniert werden können.

Herrenmode:
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Thema: Hose
Neben einsten Wollen spielen Mischungen mit Seide und Mohair im Businessbereich die Hauptrolle. Veredelte Baumwollen schimmern als Satins, Chintz oder feinfädige Twills; dazu kommen neue, superleichte Nylons und Shape-Memory-Qualitäten, die für belebte aber immer gepflegte Strukturen sorgen. Stoffe mit echten Funktionen wie elektronischen Features für I-Pod und Handy bedienen den männlichen Spieltrieb. Generell werden die Stoffe weniger und schonender gewaschen – abgestoßene Kanten und Schmuddelcasual sind passe.
Farbe bekennen dürfen auch schlanke 5-Pocket-Hosen und Coloured Jeans. Auch für Männer sind die Hosen schmaler geworden. Jeans im modischen Bereich müssen Röhrig eng sein, im konsumigen Sektor sind die Silhouetten entspannter aber auch schlank. Das gilt auch für Chinos und Cargos mit flacheren Taschen. Als Surfbermudas werden sie ein einem sonnigen Sommer 2008 zu den Topsellern gehören. Polos aus Baumwollpique, Seide oder Kaschmir bleiben modische Dauerbrenner. Sie dürfen die edle Nichtfarbigkeit mitspielen oder Gelb, Rot oder Grün auftrumpfen. Surf- und Rockgrafik bleiben die dominierenden Printthemen bei Polos und Shirts. Die wichtigsten Denimfarben sind Weiß, Grau, Dark Indigo bis Black. Resin-finishes und diskrete Used-Looks überwiegen. Blousons, Windbreaker und Parkas aus hauchdünnen Nylons werden auch in leuchtenden Farben getragen. Allen voran Gelb, Orange und Elektrikblue. Neue Stretchmaterialien bringen auch bei den T-Shirts die Farben zum Leuchten. Schlanke Mehrlagen-Shirts, die Longsleeves mit kurzen Ärmeln verbinden, Muscle-Shirts und Tanktops bleiben ebenso in diesem Sommer aktuell.

Thema: City-Look
Vor allem schmalere und schlankere Formen liegen bei Männer-Anzügen im Trend. Je trendiger die Anzüge, desto taillierter sind sie geschnitten. Auch die zugehörigen Hosen sind schmal geschnitten. Das 2-Knopfsakko hat sich im konsumigen Bereich durchgesetzt. Dreiteilige Anzüge spielen vor allem im jungen Bereich eine Rolle. Hier ist auch die klassische Herrenweste als trendiges Einzelteile beliebt. In der Vergangenheit etwas ins Abseits gerückt, nun aber wieder auf dem aufsteigenden Ast sind Zweireiher. Kurze Staubmäntel und Trenchs komplettieren den urbanen Look. Cityhemden sind extrafein und ultradiskret. In toniger Aufmachung nuancieren sie die Anzugfarben und vermeiden jeden Kontrast. Schmale schimmernde Krawatten in der gleichen Farbrichtung unterstreichen den soft-smarten Look. Wenn Akzentfarben für Hemd, Strick oder Krawatte gewünscht werden, dann sind es rotsichtige Flieder, Viola-Nuancen, helles und dunkles Blau.
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Thema: Accessoires
Accessoires sind in den letzten Jahren auch für die Männer immer wichtiger geworden. Nicht nur der Anzug ist schmal geschnitten, auch die Schuhe haben schlanke Formen – ebenso die Gürtel. Taschen, vor allem in mittelgroßen Formaten, werden bei Männern immer beliebter. Weiß ist als Trendfarbe auch für Accessoires wichtig. Aber auch gelbe, rote und grüne Boatschuhe, Mokasins oder Edelsneaker gehören dazu. Leichte Leinenschals, Sonnenbrillen, Schieber- und Guerilla-Mützen sowie Pete Doherty-Hüte gehören ebenso zu den beliebten Accessoires dieses Sommers.


Überlick:
Was im Bereich Damen- und Herrenmode gefragt ist

Damenmode: Röhrenhosen, schmale Longshirts, kuzgeschnittene Jacken im 60er-Stil, Pencilskirts, kniefreie Röcke und Kleider, leggingähnliche Stretchhosen, weite Hosen mit hoher Taille, Bikerjacken, Blusen, Plateauschuhe, Breit Gürtel

Männermode: Anzüge in tailliert geschnittener Form, 2-Knopfsakko, Herrenwesten, Zweireiher, kurze Staubmäntel, schmale Krawatten, Blouson, sportliche Sakkos mit Ellbogen-Patches, Polos, leichte Leinenschals, Doherty-Hüte, V-Ausschnitt


Kindermode

Auch im Bereich Kindermode vermeldet die Modebranche Trends. So sind zum Beispiel Hüte, Kappen, Leggings und Socken in Kombination mit Maschen, Druck- und Stickmotiven angesagt. Insgesamt ist das Outfit, wie auch im Damen- und Männerbereich, locker und lässig. Camouflage-Karomuster oder auch Abenteuer- und Sportmotive zieren die Shirts. Ob bedruckt, bestickt oder gestrickt, mit Blumen- und Schmetterlingmotiven wird ebenfalls gearbeitet. Für den passenden Sonnenschutz sorgen beispielsweise Strohhüte. Die Grundfarben sind sehr sanfte Töne, die mit Kontrastfarben wie Orange, Pink oder Kobalt kombiniert werden. Bestickungen finden sich nicht nur im Bereich der Oberteile, sondern kommen vor allem bei Mädchen auch im Hosenbereich vor. Als passendes Schuhwerk dienen in erster Linie luftige Ledersandalen. Aber auch die altbekannten Chucks, deren Aussehen sich in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie wirklich verändert haben, sind nach wie vor angesagt. Sowohl flache Chucks als auch hohe Sneaker, die bis über die Knöchel reichen, können zu einem insgesamt sehr sportlichen Outfit kombiniert werden.





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