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23.03.2010
CeBIT-Trends 2010
Die weltgrößte Informationstechnik-Messe CeBIT präsentierte die Neuheiten und Trends der Branche. 4.157 Aussteller aus mehr als 60 Länder zeigten Produktneuheiten und informierten über aktuelle Entwicklungen. Schwerpunkte waren unter anderem das Zusammenwachsen unterschiedlicher Technik- und Lebenswelten durch das Internet sowie Green IT.
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Weniger Aussteller, dafür aber mehr Besucher als im Vorjahr – das Fazit der diesjährigen Informationstechnik Messe CeBIT fällt durchwachsen aus. Für das nächste Jahr wurden bereits Veränderungen angekündigt. "Wir geben der CeBIT eine noch klarere Struktur, werden neue Zielgruppen ansprechen und unsere Spitzenposition weiter ausbauen", so Ernst Raue, Vorstand der Deutschen Messe AG. Das ausgebaute Konzept bündelt die Kernthemen der ITK-Branche in vier anwenderorientierte Plattformen und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf die Innovationskraft der digitalen Branche. Mit der "CeBIT pro" werden die professionellen Anwender von Informationstechnologie und Telekommunikation angesprochen. Die "CeBIT gov" adressiert die Anwender aus Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Die "CeBIT lab" ist der Anlaufpunkt für internationale Forschungsinstitute und Universitäten. Die "CeBIT life" wird die neue Plattform für Hightech-begeisterte Verbraucher. "Der Verbraucher ist inzwischen integraler Teil der digitalen Wertschöpfungskette. Viele Innovationen im professionellen Bereich werden vom Verbraucher getrieben. Er ist Trendsetter und Innovationsmotor", sagte Raue.

Multimedia-Unterhaltung - auch unterwegs
Das neoTouch P400 arbeitet mit dem leistungsstarken und energieeffizienten Prozessor Qualcomm 7227 mit 600 MHz. Für komfortable Internetnavigation und einfache Wiedergabe multimedialer Inhalte sorgt der vorinstallierte Webbrowser Internet Explorer 6 Mobile mit Flash-Unterstützung. Darüber hinaus kann der User mit dem Internet Explorer 6 Mobile zwischen Spalten- und Vollbildanzeige wählen, sich in gesicherte Seiten einloggen, online einkaufen sowie mühelos Onlineformulare ausfüllen und versenden.
Zudem bietet das Acer neoTouch P400 Zugriff auf die neue Suchmaschine Bing von Microsoft. Mit einem völlig neuen Suchansatz kann der User bei Bing die Suche direkt nach vier Grundkategorien und verwandten Bereichen eingrenzen. Einkaufen, Reiseplanung, Recherche zu Gesundheitsthemen oder Suche nach lokalen Unternehmen.
Auch bei der Multimedia-Unterhaltung kann das Acer neoTouch P400 mithalten. Mit dem Windows Media Player 10 kann der Besitzer einfach Musik, Videos und Bilder wiedergeben. Der integrierte YouTube™-Client bietet auch unterwegs Zugriff auf unterhaltsame Videos. 3G+ und WiFi erlauben fließendes Streaming von High Definition-Inhalten, die auf dem 3,2 Zoll HD-Touchscreen mit HVGA-Auflösung in klaren Details und leuchtenden Farben dargestellt werden.

Spracherkennung durch Elektromyographie
Über die Technologie der Zukunft konnten sich die Besucher der CeBIT-Messe ausführlich informieren. Zahlreiche Unternehmen und Universitäten präsentierten neueste Entwicklungen. Spracherkennung durch Elektromyographie: so das Thema am Stand des Karlsruher Instituts für Technologie. Gezeigt wurde eine modernes Verfahren, das Sprache anhand der elektrischen Aktivität der Gesichtsmuskulatur erkennt. Die Erkennung lautloser Sprache ist somit möglich. In der Praxis ergeben sich mehrere Möglichkeiten. So kann beispielsweise lautlos telefoniert werden. In allen Bereichen, wo Menschenmengen aufeinander treffen, wäre dies nützlich: im Zug, im Wartesaal des Arztes oder einfach auf der Straße. Denn wer will schon die Gespräche unbekannter Leute mithören? Die Störungsfreie Kommunikation in lauten Umgebungen ist möglich. Verantwortlich sind Signale, die direkt am Körper aufgezeichnet werden. Ebenfalls von Vorteil wäre das Sprechen in einer fremden Sprache. Die Erkennung lautloser Sprache wird mit der Übersetzung in eine fremde Sprache gekoppelt. Ein Sprecher produziert den Satz in seiner Muttersprache und der Empfänger erhält die Information in seine Sprache übersetzt. Auch in der Medizin wäre der Einsatz denkbar. Die Technik kann dabei Menschen das Leben erleichtern, die durch Krankheiten oder Unfälle ihre Stimmer verloren haben.

Green IT bleibt wichtiges CeBIT-Thema
Was vor zwei Jahren begann wurde auch in diesem Jahr in Hannover fortgesetzt. Das Thema Green IT. Sparsame Geräte zu produzieren, die Geldbeutel und Umwelt schonen, darauf kommt es an. Mit der Scannerserie SCAMAX4x2 zeigte das Unternehmen InoTec beispielsweise auf der CeBIT, wie mit dem Einsatz von Scannern das Thema Green IT umgesetzt werden kann. Die Scannerserie SCAMAX 4x2 verbraucht laut Hersteller weniger Energie, ist recycelbar und kann 120 Blatt pro Minute einlesen. Möglich werden die umweltbewussten Scanner durch ein neues System mit vier fokussierenden LED-Zellen, das seine bisher verwandten Spezial-Leuchtstofflampen ersetzt. Dadurch sinkt der Stromverbrauch des Beleuchtungssystems um angeblich 75 Prozent. Dank maximaler Lichtintensität lassen sich mit den LEDs außerdem Qualitätsverbesserungen erzielen, die sich besonders bei farbechten Scans zeigen. Zudem entfällt die Aufwärmphase der Lampen, wie sie bei Scannern ohne LEDs üblich ist. Und auch am Ende des Scannerlebens ist die SCAMAX 4x2-Serie noch ein echtes Plus für die Umwelt. Denn anstelle von Plastik wird sie aus wiederverwertbaren Materialien hergestellt. Der InoTec-Scanner lässt sich daher am Ende des Gerätezyklus komplett in seine Einzelteile zerlegen und von autorisierten Unternehmen recyceln.
Mit dem Green Netbook liefert Asus einen Beitrag im Bereich ressourcenschonender Technologien. Das Modell EeePC 1005PE arbeitet mit einem quexksilberfreien, stromsparenden LED Panel. Die Hybrid Engine Energispartechnologie soll eine Akkulaufzeit von bis zu 11 Stunden ermöglichen. Durch die Kombination dieser Elemente verbraucht der EeePC so laut Hersteller bis zu 45 Prozent weniger Energie als es die sogenannte Energy Star V5.0-Zertifizierung vorschreibt.
Die Green EeeBox PC EB1501 hat ein geringes Gehäusevolumen von nur 1,5 Liter und einem 70 Prozent niedrigeren Stromverbrauch im Vergleich zu normalen Desktop PCs, die bis zu 250 Watt Strom benötigen. Der EeeBox PC hat einen Verbrauch von nur 65 Watt und arbeitet somit ebenfalls energiesparend. 

Connected Worlds
„Conncected Worlds“ – so lautete das Leitthema der diesjährigen CeBIT. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Potenzial neuer Technologien wurde diskutiert. Die Arbeitswelt verbindet sich mit der Freizeit, Business-Technik hält Einzug ins Privatleben, das Internet konvergiert mit anderen Medien. Ein Beispiel dazu, wie dies im Alltag aussehen könnte, lieferte die TU Berlin am Beispiel einer Küche. In der Küche der intelligenten Wohnung wurde gezeigt, wie Bewohner bei alltäglichen Aufgaben durch digitale Assistenten unterstützt werden können und verschiedene Geräte der Weißen Ware vernetzt werden. Am Beispiel eines Brotbackautomaten wurden die Fähigkeiten zur einfachen Integration bisher nicht vernetzbarer Geräte in das Heimnetzwerk und der daraus entstehende Nutzen und Energiesparpotential aufgezeigt. Die Brotbackmachsine wird an einen Nachrüststecker angeschlossen. Ein darin integrierter Funkchip erlaubt, den Stromverbrauch zu messen und die Brotbackmaschine ein- und auszuschalten. Die Maschine wird zu einem bestimmten Zeipunkt eingeschaltet. Das Brot ist genau dann fertig, wann es eben fertig sein soll.

Headsets für Dauertelefonierer
In Sachen Kopfhörer gab es von Sennheiser Neuheiten. Die Headsets übertragen Sprache in natürlicher Klangqualität und sind den ganzen Tag über bequem zu tragen.
Die Modelle CC 515 IP, CC 520 IP und CC 550 IP wurden für Umgebungen mit hohem Geräuschpegel entwickelt. Sie eignen sich besonders für den Einsatz in Großraumbüros und Callcentern sowie für Dauertelefonierer zum Beispiel im Kundenservice und im technischen Support. Die Headsets SH 330 IP und SH 350 IP sind ausgelegt für geschäftliche Vieltelefonierer. Mit dem kabelgebundenen SH 230 IP bietet Sennheiser ein ideales Einstiegsmodell zu einem attraktiven Preis. Die Headsets können direkt an ein IP-Telefon oder per USB-Adapter an den Computer angeschlossen werden.
Damit Telefongespräche nicht zum Stressfaktor werden, brauchen Mitarbeiter im Büro besonders komfortable Headsets mit hochwertiger Sprachübertragung. Das gilt im Großraumbüro ebenso wie bei einer Telefonkonferenz, im Callcenter oder im Einzelbüro. 

Sprachprobleme ausgeschlossen!
Eine weitere Messe-Neuheit: der 14 Sprachen sprechende Global Translator von Franklin. Sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde. 6.500 verschiedene Sprachen werden gesprochen. Hilfe im babylonischen Sprachengewirr soll dabei der Taschenbuchübersetzer bieten. Das flache Gerät ist mit modernster Mikrotechnologie ausgestattet, die die gewünschte Sprache blitzschnell auf dem beleuchteten Display erscheinen lässt und die gesuchten Worte oder Sätze sogar vorspricht – in hoher Qualität und durch Muttersprachler vertont. Zu den Sprachen des Übersetzer gehören neben Englisch, Französisch und Spanisch auch den Europäern oft eher fernliegende Sprachen wie Japanisch, Koreanisch oder auch Mandarin-Chinesisch.

Weitere CeBIT-Neuheiten:

Die Mini-Maus mit Funk-Tastatur von MSI liegt in der Hand wie eine Fernbedienung. Das Gerät ist eine kabellose Minitastatur und fungiert gleichzeitig als Computermaus. Durch einen eingebauten Bewegungssensor wird das kleine Keyboard zur 3D-Maus. Der Cursor bewegt sich allein durch Kippen und Drehen des Keyboards. Das Mini-Keyboard eignet sich aufgrund des kleinen Tastenfeldes vor allem für die Eingabe von kurzen Nachrichten und Texten. Neben den normalen Tastaturfunktionen ist das Air Keyboard mit so genannten Multimedia-Tasten ausgestattet, die die Wiedergabe von Musik oder Video steuern.

Mit der Finepix Real 3-D W1 können Hobbyfotografen echte 3-D-Bilder schießen. Die Kamera ist mit zwei Objektiven mit dreifach optischem Zoom ausgestattet und erzeugt stereoskopische Aufnahmen, indem sie pro Motiv zwei Bilder aufnimmt. Auf ihrem speziellen Display werden die 3-D-Fotos direkt mit Tiefgang angezeigt. Eine Spezialbrille oder sonstiges Zubehör sind dafür nicht erforderlich.

Scanner im Kleinstformat präsentierte in Hannover das Unternehmen Avision Europe. Das Gerät misst ganze 29 x 7,7 x 5,2 Zentimeter (B x T x H) und scannt wahlweise in Schwarz/Weiß, in Farbe oder im Duplex-Modus. Zum Erfassen einer Seite soll das Gerät rund zwölf Sekunden benötigen.

Story Book InColor – so lautet die Bezeichnung für das digitale Kinderbuch von Aiptek. Das Gerät assistiert mit Ton und Bil, während die Eltern die Geschichte erzählen. Die digitalen Geschichten selbst liegen auf einem integrierten 1-GB-Speicher oder können per USB-2.0-Anschluss und von externen Speicherkarten abgespielt werden. Auf den eingebauten Speicher sollen bis zu 100 Bilderbücher oder mindestens drei Stunden Bildinhalt passen. 

Von Logitech ist der Speaker Lapdesk N700. Das Gerät verfügt über eine gepolsterte Auflagefläche und eine extra Lüftung. Zwei eingebaute Fünf-Zentimeter-High-Definition-Stereo-Lautsprecher liefern einen guten Klang, klare Höhen und satte Bässe. Der Anschluss und die Stromversorgung des Lapdesks erfolgen über ein USB-Kabel.

Eine neue Massageliege stellte die Home Health Products GmbH vor. Innere Organe können mit der Andullations-Massageliege (Massage-Therapie-Verfahren zur Erzeugung biologischer Resonanzschwingungen) stimuliert werden. Die Hightech-Liege ist dafür mit elf Schwingungsaggregaten ausgestattet und bietet Programme für Schultern, Nacken, Hals- und Lendenwirbelsäule und auch für die Reflexzonen. Mit Hilfe von Infrarot-Tiefen-Wärme sollen vor allem Blockaden und Durchblutungsmangel beseitigt werden.